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Von Speis und Tranck.
Wie nöthig die Speise-Ordnung sey, undwarum gesunde und krancke Menschen, im
Essen und Trincken, sich reck)t verhaltensollen?Ob zwar zudem Uisr nicht allein Essen undTrincken, sondern auch alle die sogenannten lexr« non.natu«le8, oder nicht natürlichen Stückegehören/als: Schlaffen und Wachen, Lufft, Be-wegung undRlche,Kxcret3 scK«en«,Gemüttis-Bewegungen: wollen wir doch nur allein das Esisin und Crincken lner vornehmen,weil ich in mei-nen Gründend ^?hr< Sayen der edlen Xle-ciicin schon von den andern gehandelt.
Odgedachte Frage nun zu beantworten, so ist be-kannt, daß ein vernünffciger ivleclicu« bey seinenParienten so gleich mir der Vpeiß, und Tranck«Ordnung anfanget, damit dicArtzcneyen destobesser würcken können.
Unter andern erbeblichenUrsachen aber,die bey-des Gesunde und Krancke im Essen und Trinckenrechtmäßig sich zu verhalten, ermahnen, ist vorerstdiese, daß Speis und Tranck jedes den Leib auflnancherlev Artckspomret,2lreriret, und Mcirer,wie denn UippocrZtes spricht, daß dieNatur,was-serley Art sie auch sey, durch rechten und guten Ge-brauch des Essens und Trinckens, gebessert, durcheine böse Vwc aber schlimmer und ärger werde;So ist doch nicht die geringste, daß der OlZer desMenschen Sitten und des Gemüths-Bewegungverändert, wie <32lcnu8 bezeugtt. Es ist ja dar-nebst bewust, daß, in Kranckheiten, Speis undTranck gebührender Weise gebrauchet, der Artze-
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