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Neu-entdeckte Heimligkeiten des Frauenzimmers : bestehend in 3 Theilen, wovon der erste eine vollkommene Beschreibung von Erzeugung der Menschen, sambt der Natur, Schönheit, Eigenschafft, Gebrechen und Zufällen. 2. Auserlesene curieuse erörterte medicinische und physicalische Fragen, sambt den neuesten Observationibus. 3. Von der Diaet, rechtem Gebrauch der Speise und Tranck
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47° Cap. XXlll, Was nüchtern« Speicheln.

heulen, weil sie nüchtern sind, der Olhem ttinckel,Henn die bösen Dünste aus dem unreinen Geblüt,gleichwie emOestanck aus den Pfützen, auffge-hen und auffileigen,nachmal)ls aber, wenn sie ei-ne böse giffuge Natur an sich nehmen, den Epei«chel verunreinigen.

Der Speichel ist ein Safft des Mundes undderZungen, den Mund zu feuchten und die Spei-se etnzuweichen.,welcher die Zlanäuln hlivslez ansfüllet, daher es denn ist, haß wir einen feuchtenMund haben. Bev welchen aber diese (^Knäulngleichsam vortrocknen, wie bey hitzigen Fieberngeschicht, denenselben wlly die Zunge dürre, undhaben keinen Geschmack.

Der Speichel eines gefunden Menschen istzu vielen Pingen gut, de. nn er nicht allelne lheilslebendige Tbierleln tödtet. sondern auch demQuecksilber seine herum laussende Natur berau?bet; Warumsolle nun d?r Speichel derjenigen,so die Frantzosen oder andere garstige Krane/Hel-len haben, nicht gifftiger seyn/ weil er sich in allennach des Menschen Geblüt richtet.

Man hat Exempel,. yaß welche von solchen Leu-ten angestecket worden, indem sie nur aus einemBecher mit ihnen getruncken.woran der inßciren-

warum der Biß vieler Thiere schädlich, wenn sieschon weder Fleisch noch Senn-Adern sonderlichverletze^ nemlich ihres Speichels süchtige Art,DasXXV.Capirel.

Milch wie sie recht gebraucht werden soll.

FVIeMlch an sich selbst lst nicht allenLeuten ge-'"^ sund,