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Neu-entdeckte Heimligkeiten des Frauenzimmers : bestehend in 3 Theilen, wovon der erste eine vollkommene Beschreibung von Erzeugung der Menschen, sambt der Natur, Schönheit, Eigenschafft, Gebrechen und Zufällen. 2. Auserlesene curieuse erörterte medicinische und physicalische Fragen, sambt den neuesten Observationibus. 3. Von der Diaet, rechtem Gebrauch der Speise und Tranck
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Cap. XXl. Obs bessey über Tisch wenig :c. 45

sieben mahl, 1 Sam.2. Bis daß die unfruchtbare7. yebcchr. Sieben mahl habe ich dich in demTagegeliedet,prov.26.Ein?tarr istweiser in seinenGe-dancken,denn sieben,die davemünfftigenBescheidgeben. Also auch die Heyden und Welt-Weisen,haben viel von der siebenden Zahl gehalten,da siegrosse Veränderung in allen Dingen durch siebenentsonen/die Monden-Viertel durch sieben gerech-net/sieben Planeten u. sieben freye Künste gezehlet.'Das XXI. Capitel.

Welches besser sey, über Tische wenig auf

einmahl und osst trincken, oder desto seltener

und grossere Trüncke thun?

^In grosses Stück menschlicherGesundheit/ be-^stehet in richtiger Ordnung und Gebrauch desEssens und Trinckens. Vom Brodle ist obenschon geredet worden,jetzo soll etwas weniges vomTranck gemeldet werden, wie man denselben rechtgebrauchen soll.

Erstlich kan man zwar einem rechten gesundenMenschen keine so genaue Ordnung des Tran«ckes fürschreiben.und viel Leute haben ihre sonder-te Weise des Trinckens sich angewehnehwelchesie ohne Schaden ihrer Gesundheit und Gefahrnicht wohl abgehen mögen. Dahero es wolamsichersten, daß ein jeder, nach Gestalt seines 3ll»ters, oder der Zeit, starcken oder schwachen Ge-träncks, lebe, und wäre gut, daß ein jeder nichtmehr trüncke,als er benbthigtt,beydes den Durstzu loschen, und der Speise ihre richtige Feuchtig-keit zu geben, doch daß sie nicht im Magen schwim-men