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Neu-entdeckte Heimligkeiten des Frauenzimmers : bestehend in 3 Theilen, wovon der erste eine vollkommene Beschreibung von Erzeugung der Menschen, sambt der Natur, Schönheit, Eigenschafft, Gebrechen und Zufällen. 2. Auserlesene curieuse erörterte medicinische und physicalische Fragen, sambt den neuesten Observationibus. 3. Von der Diaet, rechtem Gebrauch der Speise und Tranck
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467 Cap.xx. Bon den Wechsel, oder lk

langwierigen Kranckheiten Anlaß geben. Ob nunwohl die bösen Aspecten des Gestirns nicht gäntz-lich zu verachten,so soll man doch auch denen gutennicht abergläubisch zu viel trauen; Dahero manam sichersten gehet, wenn man nach Nippner«»«Meynung alles wohl beobachtet. Die Sonne istnicht die Haupt-Ursach solcher Wechftl-Tage,sondern die Natur der Kranckheit, des MenschenLeibes, auch die Eigenschafft des Geblüts undFeuchtigkeiten. Die Natur kämpftet ohn Un-terlaß milder Kranckheit, und will ihr gerne loßseyn. Wenn nun die Natur zu schwach und luc>cumbiren muß, so hat es bald einEnde,nemlich densiebenden, neundten, oder aufs längste den vlerze-hendenTag.

Es erweiset es auch die Erfahrung mit derThat/daß zur Zeit der Gesundheit und Kranckheit dieZahl der Tage, Monden und Jahr was mitbrin-gen. Diejenige, so Hungers stechen, enden ihr Le-ben am siebenden Tage, oder, wenn sie ja was zutrincken kriegen, erleben selten den neundten Tag/denn binnen derZeitalleLebcns'Geister und natür-liche Wärme verloschen,und die eingepfiantzte Le-bens-Feuchtigkeit, der beste Safft des Lebens, sichgäntzlichabgezehrethat.

Ingleichen,so halten auch dieHn.l'KenI.die sie-bende Zahl vor heilig, und gebrauchen solche zumofftern, weil GOtt am siebenden Tage von aklen semenWerckengeruhet,auch dieSchrifft selbstdieser Zahl zum offlern geoencket: Denn es stehetgeschneben,Matth. 18. dem Nächsten soll du ver-geben nicht sieben mahl, sondern siebentzig mahl

sieben