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langwierigen Kranckheiten Anlaß geben. Ob nunwohl die bösen Aspecten des Gestirns nicht gäntz-lich zu verachten,so soll man doch auch denen gutennicht abergläubisch zu viel trauen; Dahero manam sichersten gehet, wenn man nach Nippner«»«Meynung alles wohl beobachtet. Die Sonne istnicht die Haupt-Ursach solcher Wechftl-Tage,sondern die Natur der Kranckheit, des MenschenLeibes, auch die Eigenschafft des Geblüts undFeuchtigkeiten. Die Natur kämpftet ohn Un-terlaß milder Kranckheit, und will ihr gerne loßseyn. Wenn nun die Natur zu schwach und luc>cumbiren muß, so hat es bald einEnde,nemlich densiebenden, neundten, oder aufs längste den vlerze-hendenTag.
Es erweiset es auch die Erfahrung mit derThat/daß zur Zeit der Gesundheit und Kranckheit dieZahl der Tage, Monden und Jahr was mitbrin-gen. Diejenige, so Hungers stechen, enden ihr Le-ben am siebenden Tage, oder, wenn sie ja was zutrincken kriegen, erleben selten den neundten Tag/denn binnen derZeitalleLebcns'Geister und natür-liche Wärme verloschen,und die eingepfiantzte Le-bens-Feuchtigkeit, der beste Safft des Lebens, sichgäntzlichabgezehrethat.
Ingleichen,so halten auch dieHn.l'KenI.die sie-bende Zahl vor heilig, und gebrauchen solche zumofftern, weil GOtt am siebenden Tage von aklen semenWerckengeruhet,auch dieSchrifft selbstdieser Zahl zum offlern geoencket: Denn es stehetgeschneben,Matth. 18. dem Nächsten soll du ver-geben nicht sieben mahl, sondern siebentzig mahl
sieben