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Neu-entdeckte Heimligkeiten des Frauenzimmers : bestehend in 3 Theilen, wovon der erste eine vollkommene Beschreibung von Erzeugung der Menschen, sambt der Natur, Schönheit, Eigenschafft, Gebrechen und Zufällen. 2. Auserlesene curieuse erörterte medicinische und physicalische Fragen, sambt den neuesten Observationibus. 3. Von der Diaet, rechtem Gebrauch der Speise und Tranck
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44« Cap. XI. Warum die Trunckenheit und «.

beyKonecrer lüompZZnie. einen Trunckmehr, al;sonsten zu geschehen pflegt, zu sich nehmen müssen,und aller Prostitution zu entgehen, so folgen dar'wider einige Kecepre mit Artzeneven.

In Zenere so dienen wider die Trunckenheit al,le bittere und Urin-treibende Dinge, welche dieübrige Feuchtigkeit durch den Harn zeitig austrei,ben, damit sie nicht in den Kopss steigen, oder imGeblüt verbleiben; Absonderlich weil die Bitter-keit austrocknet, und alle Feuchtigkeit verzehret,darum ists gut, wenn man füuss oder sechs bittereMandeln vor dem Abend-Essen isset; Welchesdenn eben sowohl ausrichten die Msch-Kern;Oder der ausgedruckteSafft aus Wrsch-Baum-Blüthen, nüchtern ein Glaßvollgelruncken.

Die trockene Wermutb thut eben dasjenige,wie auch die Musealen, Nüsse, denn diese Stückeeröffnen alle Gange. Bier Loch Baum - Oel,früh vor Tage eingenommen, Kxiret den Leib, undtreibet den Urin, daß kein Tranck im Leibe bleibe,sondem bald fortgehe, es seu denn daß man denMagen mit übrigerSpeise überfüllet. Denn werviel mncken will, der muß desto weniger essen. Jaes wäre auch gut, daß derselbe einStuckBrodmitHonig starck beschmieret, esse, denn das Honig de-nimmet dem Wein seine Starcke, und vertreibetdie ins Haupt aufsteigende Dünste.

(^to lobet über die massen sehr das Kraut, undabsonderlich den rochen Kohl,so man dessen Safftmit den Zahnen aussauget, und hinein schlinget,oder dasKraut statt Zugemüses zum erstenGerichtisset. Noch kräfftiger ist der Meer-Kohl, welcher

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