Cap.Xl. Warum die Trunckenheit und:c. 439
wundern, warum es nicht brennet, sintemchl esein schön yelblicht Hartz wie ein Wachs von sichglebet; Aber dieses geschicht bloß wegen derHär-tigkeit, festen Natur und einen Locherlein, welchedas Feuer nicht eindringen lassen. Wiewohl unsKlarraialuzdarvon ein anders berichtet.
DasXl.Capitel.
Warum die Trunckenbeit und Vollsauf"
fen schadet? nebst etlichen remeäü8
darwider.
M3As dasVollsaussenvor ein Laster,und was es''^vor Früchte bringe, solches ist leider mehr alszuviel wissend. Die Deutschen und fast alle Mit-ternächtigeVölcker halten es vor eineGewohnheitund QaiancenL, wacker zutrincken, wenn manaber den Lohn anstehet und den Schaden, welcherdadurch dem Leide zugefüget werde, so wird mansehen, wie es das Gedächtniß verderbe und verges,jene Leute mache; So machet es auch blödes Ge-sicht und trieffende Augen, verursachet allerhandKranckheiten, als den Schlag, Lpileplie. und der-gleichen ; Mancher fället sich in Trunckenheit zuTode, oder richtet allerhand Unglück an.
Daß aber in diesem Capitel von denen Keme-6i>5 wider die Trunckenhcit etwas zu melden mirvorgenommen, geschicht nicht aus der Ursach, alswenn man diesem Laster beypfiichten wollte,und die Bollsaufftrdarinnen stärcken; Sondernes geschicht darum, damit diejenigen, welch einesschwachen Hauptes sind/ und doch Ehren wegen
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