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Neu-entdeckte Heimligkeiten des Frauenzimmers : bestehend in 3 Theilen, wovon der erste eine vollkommene Beschreibung von Erzeugung der Menschen, sambt der Natur, Schönheit, Eigenschafft, Gebrechen und Zufällen. 2. Auserlesene curieuse erörterte medicinische und physicalische Fragen, sambt den neuesten Observationibus. 3. Von der Diaet, rechtem Gebrauch der Speise und Tranck
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42g Cap.XXlX. Nach überstanden«

Kräffle welche zuzunehmen angefangen, bald wie-der über einen Haussen fallen, und sich ver-liehren.

Mit denenWeibern bat es eine gar andereMey»nung in den ehlichen Wercken, weil sie dadurchnicht so sehr, als die Männer bemühet werden,son-dem sich vielmehr dabei) stärcker befinden. Wiees denn bißweilen geschieht, daß etliche Weibersich deroweqen kranck stellen, nur allein, daß sie ih-re Ehe-Männer desto begieriger zum ehelichenWerck machen. Salomon vergleichet die ver-schlossene Mutter eines Weibes, der Holle, undzehlet sie unter die unersättlichen Dinge. Wel-ches aber nur von denenjenigen, welche eines hitzi-gen lemperamemz und begierig, wie auch unge-zogen und frech sind, nicht aber von erbaren Ma-tronen verstanden werden soll. Dennoch ist ge-wiß, daß die Weiber, wenn sie von Kranckheit ge-nesen, aus unzeicigem Ehewerck, gleich so wohlalsdie Manner Schaden nehmen, und die Unmaßig-keit bey wenig unzüchtigen Weibern statt hat.

Derowegen sollen alle die im Ehestand leben,wofern sie ^ppenc zur Frauen bekommen, wennsie kaum von einer Kranckheit genesen, sich zah-men, und nicht zu hurtig zufahren, und sich Scha-den dadurch zufügen, weil noch wenig Kraffte inihnen sind, wenn sie nun dadurch zum andernmahlwieder in Kranckheit verfallen, so sterben sie ent-weder plötzlich, odergercuhenin eine langwierigeKranckheit.

Mansche nur an die starckstcn neue Ehe-Leute,welche kaum vetthliget, wie heßlich sie werden,

weil