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Neu-entdeckte Heimligkeiten des Frauenzimmers : bestehend in 3 Theilen, wovon der erste eine vollkommene Beschreibung von Erzeugung der Menschen, sambt der Natur, Schönheit, Eigenschafft, Gebrechen und Zufällen. 2. Auserlesene curieuse erörterte medicinische und physicalische Fragen, sambt den neuesten Observationibus. 3. Von der Diaet, rechtem Gebrauch der Speise und Tranck
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Bon den Gebrech, der natürl. Glied.«. , 9 r

Das IX. CaMel.

Von denen Gebrechen der natürlichen

Glieder des Mannes und der Frauen.

AiOn dieser KlZrerie handeln so wohl die Herrn"^ Juristen,, als ?>'eclici, und zeugen davon alle(üulMwria. worimnzum öffleln sich dergleichen<üalu5 erignen , und zwischen Ehleuten Klagengeführet werden. Bald klaget eine Frau über dieallzulangeRuthe ihres Mannes,daß er sie verder-be; Eine andere über die allzugrosse Dicke dersel-den. ,Nun ist zwar nicht zu lüugnen, daß die M-zulange und dicke mänliche Glieder die Geschick-testen nicht sind, zu einer verliebten Zusammen-fügung, geschweige zur Kluder-Zeugung. Aner-wogen Lieftlden eme Frau nur mcommnckenund nichts hervor bringen. Muß dannenherodas männliche Glied mittelmäßig, und der Frauihres recht proporcluniretseyn, damit sich beydesfein in einander schicken, und von allen Olthenmitangenehmer Lust brauchen tonnen.

Dieses natürlichen Fehlers, der übermäßi-gen Dicke, ist keine andere Urjach, als der ^ate-,rieUberfiuß in den erstenWochen der Empfäng-nis indem die Seele so wohl vor dieses, als alleandere Gliedir des Leibes grosse Sorge zu formi-ren trüget, und wenn ^arene übrig, so schicket sieso dann solche zu diesen G>iedern,daher sie so langund dicke werden.

D« pl^oZnumi halten ingemein da-vor, daß diejenigen Manns - Personen, so grosse

Na-