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2 (1803) Spezielle Therapeutik
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286
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2. Heilung der Krankheit.

Sie ist bis jetzt nur äußerst selten gelungen.Auch hier das Mittel, was bisher das meiste gelhat,hat, die Belladonna, aber in solcher Starke angewen-det, daß ein gesunder Mensch dadurch vergiftet werdenkönnte; denn nur ein sola.r Grad von G.genvergiflungvermag diesen hohen Grad von kvnlagivser ZiffctUvn zuüberwältigen. Die beste Methode ist, täglich bei mEintritt jeder EFazerbatwn (die gewöhnlich täglich ein-mal bemerkbar ist), anfangs 6 Gran, nachher z Gi nund bey zunehmendem Uebel 10 bis 12 Grau Kscl.Lellacioniisz auf einmal (nicht in getheilten Dofen)zugeben, und den Schweiß , der wesentlich zur "Kurist, sorgfältig abzuwarten. Erfolgt Nachlaß der Zu.falle, so steigt man nicht höher mit der Gabe. Ge-wöhnlich nimmt aber das Uebel unmittelbar nachher zu,bis der Schweiß ausbucht, welches das beste Zeichenist. Bey hohem Grade der Krankheit wo zweymal täg-lich die Exazerbation zu kommen pflegt, können zweysolche Dosen täglich gegeben werden.

Zugleich kann die Einreibung der Merkurialsalbein die innern Seiten der Backen, wegen ihrer spezifi-schen Wirkung auf die hier spezifisch affizirten Organe,zur Unterstützung der Kur benutzt werden.