möglich wüd, und welche die Vedingnngen, angestecktzu werden, folglich die spezifische Rezeplivitat enthalten^
Ss wie das Kontagium ein Ferment und der ganze Vergiftung--pro e? eine chemische Operation darstellt, so schein auch dieseRezeptivität im Grunde auf einer Eigenthümlichkeitder it -üi'chcu Mischung z:i beruhen, wodurch sie Affinität zujenem chemische,, Agens beloninit, eiuc Vorstelluugsatt, die' !.>> noch inehr Wahrscheiu!ichk«it bekommt^ daß durch Ver-ein uu, >Uit diesem AgenS, gleichwie durch einen Saturationz-pro!?5 jene Affinität aufgehoben wird, so wie, >".a ein rechtsinnliches Beyspiel zugeben, Alkali mit Säure gesättigt, dieFihigHeit verliert, daniit aufzubrausen.
Wir hatten uns daher an daS, was die Erfahrungdarüber ausspricht. Es ist folgendes:
1. JedeS Kontagiiim setzt seine eigenthümlicheRezeptivität voraus. Sie kann für das eine da seyn«für das andere fehlen.
2. Für manche Kontagien ist sie allgemeiner undunbedingter, folglich weniger an Zeiten und individuelleBedingungen gebunden, z. !>ie Rezeptivität für dassyphilitische «rtd skabiöse Kontagium, welche zu allenZ -tq And auf alle Individuen, mit weit weniger Aus-«abmefals die andern, Ansteckung erregen können. —-
anchen hingegen ist ihr Daseyn schon mehr von«W5e» - innern Prämissen abhängig, und ist svlg-l-ich -Ar und beschrankter, z. B. das variolose>mo>d los- ' ikterotypbische Kontagium, deren Ansteckungdaher seltener, schwerer, und ungleich, zu manchcttZeiten allgemeiner (epidemisch), zu manchen einzelne?liemerkt wird. Ja bey manchen erfordert sie schon dasDaseyn der Anlag? oder des ersten Grades der Krank-heit selbst (z> B. das phrhjsische, kankröse/ dysenkeriische Ko'tagium).
Z. Sie kann für ein Kontagium daS ganze Lkbriihindurch fehlen.
4. Sie kann durch den Zustand der Atmosphäreerregt, und durch einen entgegengesetzten gehindertHufeland I!. B. 2. Adt!>< N