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kann nämlich bei) sthenischer Anl-ige durch die Revolu-tion und antagonistische Reaktion, welche die Suppres-sion der Hautkrankheit erregt, ein allgemein und örtlichentzündlicher Zustand erregt, oder, wenn die Anlageasthcnisch ist, dadurch der Ausbruch g-fährlichcr Krani^pfe, die höchste Lebensschwäche bewirkt werden, die i>:wenig Stunden tödtlich werden kann. — In beydenFallen ist daher schleunige Hülse nöthig, aber durchganz entgegengesetzte Mittel.
Im ersten nämlich muß sogleich daS Aderlaß, undzwar nach Befinden wiederholt und mit örtlichen Ll-:t.ableilungen verbunden, instituirt werden, und nun erstnach gehobener entzündlicher DiathefiS können die durchfolgende Indikation angezeigten inneren und äußrenRettzmittel angewendet werden.
Wer in solchen Fallen aus der falschen Idee, essey bey jedem Verschwinden des E^anthems nur immerAsthenie Ursache und Heilungsobjekt, gleich flüchtigreihende und hißige Mittel anwenden wollte, der würdeden Kranken tödten.
Im zweyten Falle hingegen muß sogleich der An.fang mit flüchtig reihenden und nach der Haut wirken-den Mitteln gemacht, dabey jedoch auf die Grade derSchwache und ihre Modifikation, ob es irritable odertorpide Schwache ist, gesehen werden.
Bey he/tigen innern Lokalaffektionen als Folge derSuppression ist es eine sehr wirksame Methode, sogleichauf die leidende Stelle, bey Sthenie nach vorhergegan-genem Aderlaß, ein Vesikatorium, und auf die vorhere^anthematisch affizirte Stelle Sinapismen zu legen.
II. Man suche die Grundkrankheit auf und hebedieselbe.
Ist das jetzige Uebel blos Folge der nämlichenKrankheitsursache, die vorher die Hautkrankheit erzeug-te, und die sich nun unter einer andern Form darstellt,so muß es verschwinden, wenn diese Ursache gehobenist. — Nach diesem Gesichtspunkte kann daher die Be.