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2 (1803) Spezielle Therapeutik
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deutlich za empfehlen, da die gleichförmige Belebungder Haut, die sie bewirken, das beste Korrigens desNachtheils ist, welchen das durch die Einwirkung ört-licher Mittel aufgehobene Gleichgewicht hervorbringenkönnte. — Auch körperliche Bewegung gehört zu denkräftigsten, die Haut belebenden, und die Kur beför-dernden Mitteln.

Behandlung der psorischen Disposition.

Die Krankheit besteht, wie oben gezeigt worden,nicht in einem bestandig vorhandenen Aufschlag, son-dern in einer bestandigen Anlage, bey der geringstenVeranlassung, Erkaltung, Erhitzung, Aerger, Diät-fehler, einen Ausschlag, wenigstens auf einige Tage,zu bekommen, der denn gewöhnlich immer die nämlich?,diesem Subjekt eiaenc Form hat, z. B. bey manchen, bev andern Ilrtic^riA!c. —

Diese Disposition kann ein hochstlastiges Uebel wer-den, und erfordert alfo Heilung, die aber oft weitschwerer ist, als die einer wirklich ausgebildeten Krankheit.Die Kur ist folgende:

I. Man hebe die entfernten Ursachen.

Fast immer ist eine solche Disposition eine bloßeAeußerung eines entfernten allgemeinen oder örtlichenUebels, ohne dessen Hebung durchaus keine Radikalkurmöglich ist. Am häufigsten liegt Gicht, oder ein modi.sszirles venerisches Gift, oder eine einst schlecht behan-delte, und blos durch fupprimirende Mittel gehemmteHautkrankheit, Skorbut, Skrofelkrankheit, zum Grun-de; zuweilen o^er liegt die Ursache noch entfernter inWürmern ( bey Kindern eine Hanptursache solcher im-mer wiederkehrenden Ausschlage) , fehlerhafter Gallen-absonderung, Verstopfungen der Eingeweide des Unter-leibes, gastrischen Materien. — Nur die Hebung die-ser entfernten Ursachen ist im Stande, eine Radikalkurzu bewirken.