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2 (1803) Spezielle Therapeutik
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Hautthätigkeit, z. B. Rheumatismen, von vielem Nu-tzen, und bey manchen Arten der Hautkrankheiten, z.B.der Flechten, scheint es eine spezifische Wirksamkeitzu haben.

Ueberdieß besitzt es narkotische Eigenschaften. Esist daher in folgenden Fällen von Hautkrankheiten vor-züglich zu empfehlen, wenn das Exanthem mit rheuma-tische» Zufallen verbunden ist, oder daher entstandenwar; wenn es die herpetifche Form hat, und wenn esin einem Subjekte von vorzüglicher NervenreitzbarkeitStatt findet. Man wendet es im Dekokt und Extraktan. — Die Verbindung des Lxtr-lcti Dulcamsi-s;mit ^ntimonium cru6um halte ich für eines derersten und vortrefflichsten Mittel unseres Arzeneyvorrathsbey hartnäckigen Hautkrankheiten. ( Formeln XX. ).

Die DvfiS dieses Mittels muh so stark seyn, als es der Patientertragen kann, d. h. bis ei ihm einize narkotische Wirkungen,etwas Betäubung oder Schwindel, zu erregen ansängt. Maufange daher mit z Drachmen taglich zum Dekokt an, undsteige bis zu i Unze und noch weiter. ES verträgt das Ab»kochen recht gut, nnd behält auch nach starker Einkochung undim Srtrakt narkotische Eigenschaften.

Luccii Herbsrum recenter ex^irelsi Ich kannnicht umhin, auch diese vorzüglich von dem großenBoerhave in Schutz genommene Klass« von Mitteln zuempfehlen, da sie nach meiner Erfahrung oft ganz vorzüg-liche Wirkung thut. Alle, auch die unbedeutendstenPflanzen, z. B. das Gras, besitzen im Frühjahr beyder ersten Entwickelung ihrer Safte flüchtige Bestand-theile und eine Reitzkraft, die das ganze System in ver-mehrte Thätigkeit zu setzen, Sekretionen zu verbessern,und selbst die chemische Mischung der Safte zu verän-dern, und Stockungen aufzulösen vermögen. Die be-sten Krauter zu diesem Behuf sind: Herd. A kaä.Israxaci, kscj. Hd. Lkserefoj.,

iwrt. a^ust., , Nsrrub., (,'koclijear.,