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2 (1803) Spezielle Therapeutik
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ria, wenn sie Wirkung oder Folge einer andern Krank»heit ist.

LxÄntliernÄta s^rnpromatic» und ci-itics.

8)'mplom!Nica, wenn die Hautkrankheit eingleichzeitiges Symptom einer andern Krankheit ist, wel-ches mit dieser steigt, und fallt-

OMcÄ hingegen > wenn die Hautkrankheit mitund durch das Aufhören einer andern (allgemeinen oderörtlichen) Krankheit entsteht, und durch ihr Erscheinendie vorige Krankheit aufgehoben wird. — Dieser Un-terschied ist auch praktisch wichtig, in so fern bey derBehandlung der symptomatischen keine Rücksicht auf dasExanthem, sondern blos auf die Krankheit zu Nehmenist, deren Symptom sie sind, und mit deren Heilungauch sie verschwinden müffett; ihre Erscheinung übklrdießals eine Vermehrung der Grundkrankheit, ihre Entfer-nung aber als eine Verminderung derselben zu betrach-ten, und daher möglichst zu befördern ist; die kritischehingegen als eine neue, zwar durch das Aufhören dervorhergehenden Krankheit antagonistisch erzeugte, abernun für sich bestehende Hautkrankheit zu betrachten ist,deren Unterdrückung bey noch vorhandener Dispositionleicht die vorhergehende oder eine andere Krankheit wie-der erzeugen kann, daher bey ihrer Behandlung immerVorsicht und Beherzigung jenes antagonistischen Verhält-nißes zu empfehlen ist.

L>xanttielN3ta iciiopAll^ica und h'mpZtliica.

wenn der ganze und einzige GrundihreB Daseyns in der Haut selbst liegt, mithin nichtblos die nächsten Ursachen, die allemal in der Haut lie-gen, sondern auch die entfernten in diesem Organ selbst,und nirgends anders befindlich sind: dann allein ist esals bloße Lokalkrankheit der Haut zu betrachten. —-Hierbey ist aber wohl zu bemerken, daß der Fall dop-pelt seyn kann: Die Hautkrankheit kann entweder ur-sprünglich idiopathifch seyn, wenn sie durch eine blosäußere Einwirkung ohne Theilnahme d?s übrigen Orga«