seyn, in so fern dadurch theils ein gewohnter Reitz,theils eine zum Bedürfniß gewordene Absonderung auf-hört, und dadurch das Gleichgewicht des Ganzen ge-stört, auch, wenn die Hautkrankheit Aeußerung einerinnern Krankheit war, derselben durch Unterbrechungihrer Aeußerungen eine andere Richtung gegeben wird.Dadurch können neue und gefährlichere Affektionen inne-rer Theile entstehen, die unter dem Namen, zurückge-tretene Hautausfchlage ( LxsntiiemstÄ sujZprella 5.retropuIlA) bekannt sind.
Verschiedenheit und Eintheilung.
Sie gründet sich entweder auf die Erscheinungen( nosologische), oder auf die Ursachen (kausale Einthei-lung), oder auf den damit verbundenen Charakter herLebensthätigkeil.
I. Nach den Erscheinungen.
LxÄntliemÄM MAcuItzsa, papiilols, puliu»Iota, cruli»cea, exuIceralA, nach den oben angege-benen verschiedenen Formen des Hautübels.
LxÄntkernsta acutA 5. kebrilia und ctironic-l.Unter den ersten werden solche verstanden, mit denenjederzeit und unzertrennlich ein Fieber verbunden ist,und die daher auch an den Zeitraum eines akuten Fie-bers von drey, höchstens v:'er Wochen gebundm sind(Variolss, Hlczrbilli, ZcsristinÄ). Chronische heis-sen diejenigen, wo das Fieber ganz fehlt, oder nur alsein zufalliges Symptom erscheint, (Zcakies, Herpes,?ineÄ, I^epra); und endlich noch mixta, welchesowohl in der akuten, als chronischen Form erscheinenkönnen (NiliariA, ?eteckisL, Lllers, llrticaria).
II. Nach den Ursachen.
Lx3Mkem3tÄ primaria und iecuncjaria.
?rimÄriA, wenn die Hautkrankheit dir ursprüng-liche und in sich bestehende Krankheit ist. — LecunZa»