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I. Fehler des quantitativen oder dynamischen Ver-hältnißes.
Alles, was daS quantitative Verhältniß so ver-andern kann, daß entweder Sthenie oder Asthenie derHaut entsteht, kann auch, bey hinlänglich starkem Gra-de der Wirkung, oder bey vorhandener Disposition,krankhafte Erscheinungen in der Haut hervorbringen.
Demnach können alle Ursachen, sowohl der krank-haften Hlhenie als Asthenie, auch entfernte Ursachender Hautkrankheiten werden, besonders wenn ihre Wir-kung entweder durch unmittelbare Anbringung, oderdurch innere im Organismus liegende Bedingungen aufdie Haut dirigirt und konzentrirt wird.
Hier ist nun der Fall doppelt:
1. Allgemeine Fehler des quantitativen Verhält-nißes.,
Es ist allgemeine Di-ulielis likenics oder Ältkc.nica vorhanden, welche entweder für sich schon so auf dieHaut wirkt, daß sie die normale Thätigkeit und ma-terielle Mischung derselben stört, oder in Verbindungeiner Ursache der zweyten (qualitativen) Klasse diese Wir-kung hervorbringt. — So können sowohl akute alschronische allgemeine Krankheiten Hautübel zur Folgeund zu Symvtomen haben,
2. Oertlich wirkende Potenzen, welche die Hautin der Art und in dem Grade affiziren, daß Störun-gen ihrer normalen Thätigkeit und Mischung erfolgen.
Dieß kann geschehen:
a) Movathisch, durch alles, was unmittelbarreißend oder schwächend auf die H^ut wirkt.
Dahin gehören Schmutz, Unreinlichkeit, rauhewollene Bekleidung, chemisch reihende Stoffe, Friktion,Nässe, hoher Grad von Hitze oder Kalte, starkes Schwi.tzen , besondere Schärfe und reitzende Beschaffenheit derausdunstenden Materien.
So qiebt es Menschen, bey denen schon der Aernch und dieju ckend beißende Eigenschaft der Ausdünstung zeigt, daß sie ei-