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2 (1803) Spezielle Therapeutik
Entstehung
Seite
166
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gen, hartnäckige, ödematöse Geschwulst, oder auchwohl Metastasen des Rothlaufs erzeugt werden.

Eben so ists mit nassen Aufschlägen eine miß-liche Sache. Sind sie zu warm und erschlaffend, sodifponiren sie zur Vereiterung und Geschwulst; sindsie zu kalt, so können sie Metastasen oder auch Ver-härtungen erzeugen. Nur also in zwey Fällen sindsie zu empfehlen: bey saulichtem und gangränösen Roth-lauf lauwarme Fomentationen, ein Chinadekokt :e.,und bey äußerst heftigen und spannenden Schmerzen,wo man aber nur einige Stunden laue Fomentatio-nen von Milch mit Herb. und Licut.machen kann; im letztern Falle ist auch das Aufle-gen vom Kolli). Zsinbucci mit Lxtr.sehr wohlthätig.

IV. Bey jedem Rothlauf ist die gehörige Be-handlung im Zeitraume der Abnahme und Rekonva-leszenz vorzüglich nothwendig, und diese besteht dar-innen, daß der Kranke die gleichförmige Ausdünstungunterhalt, auch sie durch gelinde diaphoretische Mit-tel unterstützt, auch örtlich die Anwendung der Wär-me und reitzende Mittel fortsetzt, bis jeder Ueberrestdes Oedems verschwunden ist. Widrigenfalls entstehtentweder Rezidiv des Rothlaufs, oder es bleibt Ge-schwulst, Härte, topische Schwäche, oder wenigstensRorhlaufsdifposition in der Stelle zurück.

Zurücktritt des Roth lau fs.

So nennt man den Fall, wenn die äußere Ent-zündung plötzlich verschwindet, und nun die Zufälleeiner innern Entzündung (?neuinonie, ?krenitis,(^altriris öcc.) entstehen. Die Veranlassungen sindgewöhnlich äußere Anwendung der Kalte, der satur-nimschen und adstringirenden Mittel, auch Schrecken.

Die