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2 (1803) Spezielle Therapeutik
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165
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Ist sie asthenischer Natur, so wird die reihende,stärkende Methode, nach den verschiedenen Graden derSchwäche angewendet. Bey der fanlichten Be-schaffenheit, die sich theils durch die allgemeinen Zei-chen (s. asthemsches Fieber), theils durch die bläu-liche und dunkle Rothe, die schwarzen Flecken der Ent-zündung ausdrückt, ist die schnellste und kräftigste An-wendung der flüchtigen Reizmittel mit Lortex peruv.lind Mineralfäuren nochwendig.

III. Man wende schickliche örtliche Mittel an.

Der Zweck derselben ist kein anderer, als auchdadurch einmal in der entzündeten Stelle den Gradvon Lebensthätigkcit hervorzubringen und zu unterhal-ten, der zur Zertheilung der Entzündung, und zurgleichförmigen Ausdünstung am passendsten ist; zwey-tens, alle uachtheiligen äußern Einwirkungen abzu-stellen. Das beste im gewöhnlichen Fall zu dieserAbsicht ist Bedeckung, am besten mit zertheilenden,nicht zu stark reitzenden Kräutern, ?I. Lambucc.Ilolsr. Kc. Ist Spannung und Schmerz heftig,so setzt man Herb, ^lelüot. H/czsc^am. Marinalemin. lini oder ?Abarurn hinzu. Auch das Be-streuen mit einem recht feinen Pulver der Art ist dien-lich. Je mehr der Charakter der Entzündung sthenischist, desto weniger reitzend müssen diese Aufschläge,ja selbst nicht einmal von zu hohem Grade der Wär-me seyn. Je mehr sie aber asthenisch ist, desto stär-ker reitzend; und, wenn sich sogar faulichter Zustandund Neigung zur Gangräns zeigt, so müssen sogleichUmschläge von Chinadekokt mit Wein, Salmiak, Kam-pher u. s. w. gemacht werden.

Schädlich sind äußerlich gebrauchte Bleymittel,Alaun und Spirituosa; ausgenommen, wenn dasRothlauf bereits chirurgisch, d. h. Folge einer äußernVerletzung ist. Es kpnnen dadurch leicht Verhärtun-gen,