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2 (1803) Spezielle Therapeutik
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163
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sehen des ?lntagonismus durch ein anderes zu ersetzensucht. Solche Ursachen sind heftige Gemüthsaffckte,äußere Anwendung der Kalte, feuchte, sehr flüchtig?und adstringirende Substanzen, insonderheit des Bleyesund Alauns.

A e r i o l o g i e.

Die nächste Ursache des Rothlanfs ist eine Ent-zündung der Oberhaut und der Mündungen der aus-dünstenden Gefasst. Hieraus erklärt sich das glän-zende Ansehen, das leichte Verschwinden, und dieso gern nachfolgende, wasserige Geschwulst.

Es hat deshalb diese Entzündung die meisteÄhnlichkeit mit den exanthematischen Hautaffektionen,besonders der skarlatinösen, und sie macht gleichsamden Uebergang der Entzündung zum E^anthem.

Die entfernten Ursachen können alle diejenigenseyn, welche überhaupt Entzündung zu erregen ver-mögen , besonders leicht aber Erkältung und konsen-suelle Mittheilung gastrischer, besonders gallichter Rei-tzungen. So kann heftiger Aerger mit Gallenergies-sung, und der Genuß mancher Speisen, z. B. Kreb-se, bey manchen Personen sogleich einen Rothlauf er-zeugen. Auch läßt sich eine große Disposition zurleichten Erregung dieser Entzündungsform nicht läug-nen, welche in einer besondern Reitzbarkeit der Ober-haut, vorzüglich mit Erschlaffung und Fettanhäufungverbunden, gegründet ist.

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