und slilienic., und letzteres wieder in nervös, undxutrici.
P r o g n o st i?.
Die Gefahr beym Rothlauf kann entstehen:
1. Durch den Sitz der Entzündung. Am Ge-sicht ist sie am schlimmsten, und erzeugt sehr leicht De-lirien und Affektionen des Gehirns.
2. Durch den Grad derselben und des Fiebers.
Z. Durch den Charakter derselben. Die asthe-
nische ist gefährlicher, am meisten aber die ^»utrici«,weil hierbei) der Uebergang in Gangran am leichte-sten ist.
Der Tod erfolgt entweder durch Uebergang derrosenartigen Entzündung in Gangrän, oder durch Ver-setzung der Entzündung von einem äußern auf eine»innern, lebensnöthigen Theil.
Diese Versetzung ist entweder eine bloße weitereVerbreitung der entzündlichen Reitzung von außen nachinnen (wie z.B., wenn bey fortdauerndem ILr^lipc-Iss des Gesichts auch das Gehirn entzündlich ange-griffen wird); oder ein wirklicher Zurücktritt von aus-sen nach innen, wenn nämlich die äußere Entzündungxlötzlich verschwindet, und dagegen eine innere ent-steht. Solche Übertragungen find bey dem Rothlaufvorzüglich leicht möglich, da es einen flüchtigen Cha-rakter hat, und die Ursachen alle äußere Einwirknn,gen seyn können, welche die Lcbensthäligkeit in deraffizirien Stelle plötzlich unterdrücken, und dadurchdies pathologische Organ (denn so muß man sich ei-ne rothlaufige Entzündung denken) plötzlich unbrauch-bar machen, welches denn die Natur, nach den Ge-setzen