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2 (1803) Spezielle Therapeutik
Entstehung
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veränderte und verdorbene Beschaffenheit der Safte undorganischen Materie überhaupt, welche zu mannichfal-ligen Erscheinungen Gelegenheit geben kann. Die Ge-genwart dieser Symptome hangt also theils von demGrade, theils von der Lokalität des Fiebers, theils vonder Qualität der erregenden Ursache und des Subjekts ab.

Die vorzüglichsten sind:

Assektionen des Lenlorium und Nervensystems:Kopsweh, Schwindel, Schlaflosigkeit, Schlafsucht,Ohrenklingen, Taubheit, Fehler des Sehens, Delirien,Gliederschmerzen, Zittern, Sehnenhüpfen, ZuckungenKrampfe, Lähmnnge«.

Assektionen des Gefäßsystems: Kongestionen, Ent.zlmdungen, Extravasate, Blutstüsse.

Assektionen des Verdauungssystems : Gasirische8«r6e5, Gallenergiessung, Durst, Nettigkeit, Erbre-chen, Kolik, Flatulenz, UeteoriLinuz, Durchfall,?!>ibesversiopsung.

Affektionen des Respirationssystems : BeschwerlicherIlthem, Brustschmerzen, Husten.

Affektionen der Haut: Tlockene krampfhaft zusam-mengezoaene Haut, übermäßige und qualitativ fthlcr-hafte Schweiße, E^anthemen.

Assektionen des Urinsystems: Gehinderte oder über«maßig vermehrte Urinabsonderung, qualitative Verän-derung desselben, Harnverhaltung, Slrangurie.

Die Dauer der Krankheit ist bey den akuten undsrlbstständigen Fiebern bestimmt, i bis zu Zu Tagen;bey den chronischen und symptomatischen Fiebern gänz-lich unbestimmt, immer länger als 4 Wochen, Monateund Jahre lang.

Die Geschichte der Krankheit. Sie zerfällt in das8lu6ium der Vorboten (die aber zuweilen fehlen,)des Eintritts, der Zunahme, der Höhe, der Abnahmeoder Krise, der Rekonvalescenz und zuweilen der Nach»,krankheit.

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