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mentier's, Deyeux ^) und Seybert' s ") Un-tersuchungen aufs einleuchtendste bestätigt worden; undman muß demnach gegenwärtig ganz anders, als ehedem,über die Zeichen aus dem Blute urtheilen.
Die erste und eine der gewöhnlichsten Abweichungendes aus der Ader gelassenen Blutes vom natürlichen Zu-stande besteht in der entzündlichen Beschaffenheit desselben.Die letztere drückt sich durch folgende Merkmahle aus : ,)Durch eine weiße, zähe und dicke Haut, die beym Erkaltendes Blutes an die Oberfläche tritt. 2) Durch die Unmög-lichkeit, das Vlutwasser durch kochendes Wasser zur Ge-rinnung zu bringen. 3) Durch die weiche Beschaffenheitdes Blutkuchens unttr der Entzündungshaut. 4) Durchden Mangel an Zusammenhang im Eyweißstosf, der durchdie Hitze vom Vlutwasser abgeschieden wird.
Die Umstände, unter welchen sich diese entzündlicheSpeckhaut auf dem Blute zeigt, sind fast durckgehendsheftige Anstrengungen der Gefäße, starker Umtrieb »ndCongestionen. Denn nicht bloß bey activen Entzündungen,sondern auch nach starker Erhitzung und heftigen Leiden-schaften im naturlichen Zustande und während der Schwan^gerschaft zeigt sich diese Beschaffenheit des Blutes. Auchhaben sichere Erfahrungen gelehrt, daß selbst die großeOcffnung der Ader, der beträchtliche Sprung, den das Blutbeym Ausfiießen macht, und die größere Weite und Tiefe desGeschirrs, worin das Blut aufgefangen wird, vieles dazubeytragen, die Entstehung jener festen Haut zu begünstigen.
Daraus scheint hervorzugehen, daß jene Haut, die,
nach allen Untersuchungen nichts anders als gerinnbare
*) Reils Archiv für die Physiol- B< '. H. Z- G. 5- s-") Ueber die Käulniß im Blute, übersetzt von David«s 0 n. Berl. i?Z8. ».