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Auch süßlich wird der Geschmack des Auswurfs, wennviel zäher, ungekochtcr Schleim, mit ernährender Lymphevermischt, ausgeleert wird. Im Keichhusten, der schleimichtenSchwindsucht und den sogenannten Milchversetzungen zurBrust nimmt er diese Beschaffenheit an. In eben diesen Fällenhat der Auswurs bisweilen einen Faden, strohernen Ge-schmack, wodurch ebenfalls die Rohigkeit des ausgeworfe-nen Schleims angezeigt wird.
,054.Säuerlich schmecken und riechen die Auswürfe in katarrha-lischen und rheumatischen Krankheiten, wenn sie eine gehö-rige Kochung erlitten haben. Werden sie dann also zugleichmit Erleichterung und in reichlicher Menge ausgeführt, ha-ben sie eine gekochte Beschaffenheit, zeigen sich die Spuren derKochung in andern Theilen; so ist oft völlige Entschei-dung 5^ erwarten.
Von dem Gestanke des Auswurfs ist schon oben(§. ic>5u.) geredet worden.
ENftes Lapitel.Bon dem Speichel.
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Auch die Ausleerung dieser Feuchtigkeit ist ein wichtigesZeichen des kranken Zustandes; denn die Erfahrung lehrt,daß selbst bey gesunden Menschen die zufällige Unterdrückunganderer Ausscheidungen durch diese ersetzt wird, daß von derBeschaffenheit dieser Feuchtigkeit die gehörige Vorbereitungder Speisen zur Verdauung abhängt, und daß endlich dieSpeicheldrüsen mit wichtigen Nerven durchfiochten sind, wel-che fast alle vom fünften Paare und vom Antlihnerven entste-hen , und eine beträchtliche Mitleidenschaft zwischen die«sen Organen und den meisten andern Theilen desKörpers verursachen.