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Kurt Sprengels Handbuch der Semiotik
Entstehung
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lichen Farbe etwas Vlutstreifen enthält, wodurch gewöhn-lich die beste Entscheidung der Krankheit angedeutet wird.

Auf die Art, wie der Kranke den Auswurf herauf»bringt, kommt vieles an. Macht es ihm nicht viel Mühe, istder vorhergegangenHHustenmicht sehr schmerzhaft, und wirddie Brust immer freyer, je mehr ausgeworfen wird; so mußman diesen Auswurf für sehr wohlthätig halten. Dochgibt es auch Fälle in der geschwürigen Schwindsucht, w»ohne die geringste Mühe eine große Menge Auswursherauf.gebracht wird, auch scheinbare Erleichterung darnach folgt.Aber wegen sehr schädlicherEigenschaften des Auswurfes undwegen erkannter Natur der Krankheit keine gute Prognofis zuMen ist.

Es ist zwar gut und heilsam, wenn nach einer heftigenVrustentzündung eine verhältnißmäßige Menge von Aus?wurf Statt findet; allein es kann desselben leicht zu viel wer-den, wenn nämlich die Lungen so erschlafft sind, daß allelymphatische Säfte sich in ihre Gefäße ergieße n. Alle Men«schen, deren Lungen durch vorhergegangen« Krankheiten ge-schwächt sind, in deren Unterleibe man Stockungen oimeh-men kann, oder wo gar eine Consumtion der Lungen durch Ge-schwüre zu besorge» ist, haben diesen zu reichlichen Auswurf,der eben so gut schmelzend werden kann, als Schweiße undBauchfiüsse. Milden letztern wechselt er auch in der »ollen»beten Schwindsucht ab.

in38.

Wird der Auswurfmit der größten Anstrengung, unterheftigen Schmerzen und in sehr geringerMenge heraufge-bracht , so zeigt es in hitzigen Brustkrankheiten immer eine«angelhafte Kochung an. Doch ist diese Art des Auswurfesnicht gefährlich, wenn sie bloß im Anfange der Brustentzün«