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düngen der Gefäße nothwendig ist, wenn die gehörige Aus-scheidung des Schweißes erfolgen soll. Denn, sind im höch-sten Grade der Fieberhitze und bey heftigen Krämpfen dieHautgefäße sehr zusammengezogen; so muß die Ausdäm-pfung sowohl als der Schweiß völlig unterdrückt se>)n.,uc8.
Hieraus läßt sich erklären, warum der Schweiß so oftwohlthätig ist. Ohne den Krankheitsstoff auszuführen, setzter einen Nachlaß der widernatürlichen Anstrengungen, ei.ne verhältnißmäßige Erschlaffung der sehr zusammengezo-genen Mündungen der Gefäße voraus, welche selbst dannwohlthätig ist, wenn die Krankheit ihre Hauptwirkung aufganz andere Organe erstreckte. Dazukommt, daß eine Men-ge flüchtiger Stoffe mit dem Schweiße ausgeschieden wer-den, die gewohnlich nur Producte der Krankheit sind, dieaber doch sehr nachtheilige Wirkungen im Körper erzeugenkönnten, wenn sie zurückblieben. Daher wird man gegen dasEnde der meisten hitzigen Krankheiten die Schweiße wohlthä-tig finden, wenn auch andere Crisen vorausgegangen sind.
Endlich muß mau die Ableitung nicht übersehen, die durch
den Schweiß und die damit verbundene Congestion bewirkt
wird. Schädliche Congestionen zu edlen Organen werden oft
aufdas glücklichste durch entstandene starke Schweiße geheilt.
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Die nachtheiligt Bedeutung der Schweiße läßt sichebenfalls ohne Mühe erklären. Zuvörderst ist die Conge-stion, die den Schweiß erzeugt, nachtheilig, weil sie zustarke Erregungen, Unordnungen des Vlutumlaufes, Stö-rung der Absonderungen in andern Theilen erzeugt. Dahererhitzt der widernatürliche Schweiß außerordentlich: ergibt bisweilen Gelegenheit zu Verstopfungen, Krämpfenund Entzündungen: er stört das Geschäft der Kochung undverhindert die Crisen anderer Art.