Anstrengungen des Geistes und des Körpers, lleberladun-gen des Magens sind oft die Ursachen der beunruhiaen-den Träume. Man muß ferner untersuchen, ob vielleichtwährend des Schlafes noch Reihe fortwirken, indem beyvielen Menschen ein zu Helles Licht, oder äußere Hitze,oder eine gezwungene, ungewohnte Lage, zu TräumenGelegenheit geben.
t>yn.Manche Träume sind mit eigenthümlichen Vorstellun-gen verbunden, und haben alsdann auch ganz besondereBedeutungen. So zeigen wollüstige Träume einen durchmoralische oder physische Ursachen gereihten Zustand derGeschlechtstheile; schreckhafte Träume einen äußerst hefti-gen Andrang des Blutes nach dem Kopfe und bevorste-hende Anfälle von Nervenkrankheiten; sanfte Träumemit dem Gefühle von Mattigkeit verbunden in derSchwindsucht, endliche Abnahme der Kräfte und denTod aus Entlastung an.
Zweytes Tapitel.Von dem Schwindel als Zeichen.
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Ich rechne den Schwindel zu den Fehlern der innernEmpsindungen, weil ich übezeugt bin, daß er nicht bloßin einer Täuschung des Sehvermögens besteht, weil dieErfahrung lehrt, daß er im natürlichen Zustande nichtbloß von der Einwirkung äußerer Dinge auf das Sehor-gan, sondern oft auch von gewissen Eindrücken auf dasGehörorgan (bey rauschender Musik) und selbstaufdasGefühl (bey starkem Schwingen blinder Leute, odersolcher, die die Augen zuthun) erfolgt, ja daß er heftigeLeidenschaften, z. B. die Furcht, zu begleiten pflegt.