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682.
Im chronischen Zustande ist der Schlummer, wenn erauch ungewöhnlich tief ist und lange dauert, ein gutesZeichen, in so fern er auf heftige Anstrengungen, großeSchmerzen und Krämpfe folgt. Hysterische und hypochon»drischt Beschwerden, gichtische Anfälle endigen sich miteinem tiefen Schlafe, der, wenn er nicht mit den beschrie-benen üblen Zufällen (§. 673.) verbunden ist, eine guteEntscheidung des Anfalls anzeigt.
Eine beständige Neigung zu schlummern ist im chronischenZustande, wenn sie mit Symptomen der Schwäche unddes widernatürlichen Andranges der Säfte zum Kopfe ver-bunden ist, ein Zeichen des bevorstehenden Schlagfiußesoder wenigstens der starken apoplektischen Anlage.684.
Unruhig ist der Schlaf, besonders in hitzigen Krankheiten,unter allen den Umständen, wo sich Schlaflosigkeit als Sym.ptom findet. (§. 6l»8.f.)Man wird bey den angeführten offen-baren Ursachen der Unruhe (§. 201. 203.) auch den unru-higen Schlaf für unbedenklich halten können: und so giltauch von den nachtheiligen Bedeutungen des letzter«, wasvon der Gefahr der Unruhe (F. 2«,3. f.) gesagt worden.63S.
Das Auffahren imSchlase besteht in einer heftigen Zu^ckung, durch die der Korper erschüttert, aber nicht immer derSchlafganz unterbrochen wird. Es ist ein convulsives Zufall,der einen heftigen Reitz voraussetzt, und sich selbst bey gesun-den Menschen, als Folge ihrer beschwerlichen,gezwungenenLage, kurz vor dem Schlafe genossener unverdaulicher Spei-sen, heftiger Leidenschaften, großer äußerer Hitze zeigt.
Auch bey Kindern ist, nach dem HyppokratischenAnspruch, (Aph. Hl. 24.) wegen ihrer größer« Reitz^