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diese gelindere Art des Schluckstns zu erkennen, hauptsäch-lich auf die Natur und den bisherigen Verlauf der Krank-heit zu sehen haben, um das Daseyn der Unreinigkeiten undihr Verhältniß zu der Krankheit deutlich zu erkennen.b<8.
Gefährlich ist aber in fieberhaften Krankheiten dieArt des Schluckstns, welche ohne vorübergehende materielleReihe von widernatürlich erhöhter Reihbarkeit und Schwärche des Zwerchmuskels und Magens entsteht, besonders wennzugleich allgemeine Erschöpfung der Kräfte dabey ist. Mankennt eine Gattung bösartiger Fieber, die beständig mitSchluckst» verbunden sind, und von den Alten mit dem ei-genen Nahmen des Schlucksensiebers belegt wurden. Die-fe sind meistens mit tödtlichen Ausgängen verbunden.619.
Auch gibt es dösartige Wechselnder, deren Anfälle bloßin heftigem Schluckst!» bestehen, und die die Kräfte so schnellerschöpfen, daß nach wenigen Anfällen der Tod erfolgen kann.
Im Verlaufe gefährlicher Ruhren, Blutungen, lang-wieriger Cachexien tritt zuletzt gewöhnlich noch ein Schluck-st» hinzu, der bey völlig erschöpften Kräften das nahe todt -liche End: anzeigt. Uebcrall wo der Schluckst« im Verlausthitziger Krankheiten mit Stimmlosigkeit, Zittern, Ohnmach-ten, Betäubung, Verdunkelung der Empfindungen verbun-den ist, zeigt er die größte Gefahr an.620.
Im federlosen Zustande ist dagegen der Schluckst«,der ohne materielle Ursache entsieht, und bloß von wider-natürlich erhöhter Reitzbarkeit seinen Ursprung nimmt, sogar bedenklich nicht. Selbst Schwangere, die sehr reih-bar sind, ertragen ihn ohne große Gefahr, und in An^fällen der Hypcchondrie und Hysterie gehört er zu
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