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diesen Krankheiten als eines der sichersten Zeichen der Wie-derkehr der regelmäßiger« Aeußerung der Kräfte, oder alsein Merkmahl der Kochung zu betrachten, wenn dieSpannung des Unterleibes nachläßt.
Jeder Ruckfall in die rohe Periode, jede plötzliche Um-wandlung der Krankheit gibt sich durch eine schnell ent-standene Spannung des Unterleibes zu erkennen. Daherwird man in cranthcmatischen Fiebern die mangelhaste Aus-bildung des Ausschlages oder das sogenannte Zurücktretendesselben zu furchten haben, wenn nach vollendetem Aus-
bruche der Leib Plcßlich gespannt und hart wird,4Z2.Diese Spannung ist in chronischen Krankheiten meh-
rentycils ein Zeichen der bevorstehenden Anfälle vonKräm-Pfen und Nervenbeschwerden. In allen Parorysmen der Hy-pochondrie, der Hysterie, der Melancholie, der Epilepsieund anderer Nervenkrankheiten ist die Spannung des Un-terleibes äußerst gewohnlich.
433.
Eine sehr große Empfindlichkeit des Unterleibes führt
uns in der Regel ans Entzündung der Eingeweide dessel-ben, wenigstens auseinen hohen Grad von songestion. InKoliken und Rühren ist es daher von der größten Wich-tigkeit, den Unterleib genau zu untersuchen, weil, sobaldeine beträchtliche Empfindlichkeit desselben eintritt, Verdachtder Entzündung offenbar ist. Nicht selten verräth sich die-se Empfindlichkeit nur durch Verzerrung der Anttitzmuskelnbey der Berührung des Unterleibes, und diese Erscheinungist bey Kindern nicht selten hinreichend, um eine Neigungzur Darmentzündung daraus zu erkennen.
434.Es folgt auch hieraus, wie nothwendig bey Zufällen, die
man von Darmbrüchen herleiten kann, die Untersuchung
des ganzen Umfangs des Unterleibes ist, Wenn vielleicht der