Äugst und eine glühende Hitze im Magen; so ist der Ver-dacht einer Magencnt.ündung sehr gegründet, und mankann leicht erachten, wie gefährlich der Ausgang einer an-dern Krankheit seyn müsse, zu welcher sich die Magenent-zündung als Zufall gesellt. Lo ist der Ausspruch der Hip-pokratikcr zu erklären, (?ro^nu«t. p. 452.) daß eineallgemeine schmerzhafte Geschwulst der Herzgrube in hitzi-gen Krankheiten ein höchst gefährliches Zeichen sey.
427.Auch eingezogen erscheint die Herzgrube nicht selcen.Sie ist alsdann zugleich gespannt, und tritt beym Einath-mcn nicht hervor. Diese Beschaffenheit zeigt äußerst hef->, tige Krampst an, die entweder, bloß aus die Bauchmus-keln oder auch auf die innern Organe wirken, und in demletztern Falle große Gefahr drohen.42«.Ist kein Fieber bey einem solchen Zustande derHerzgrube, und fühlt sich die letztere ohne beträchtlicheSchmerzen an : so geben sich dadurch bloß Krampst inden äußern Theilen, besonders in den Bauchmuskelnzu erkennen, und man wird daher diesen Zufall amhäufigsten in ten Anfallen chronischer Nervenkrankheitenbemerken.
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Aber je heftiger das Fieber ist, je Mehr das Schlu-cken verhindert ist, je weniger der Patient frey athmenund die allenfalls verschluckten Rahrungs-und Arzeney-mittel bey sich behalten kann, desto stärker wird derVerdacht einer Entzündung des Magens und desZwerchmuskels, und desto größer folglich die Gefahr,welche man aus dieser Beschaffenheit der Herzgrube her-nehmen kann.