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Kurt Sprengels Handbuch der Semiotik
Entstehung
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157
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42 l.

Eine Geschwulst der Herzgrube, die nicht schmerzhaft,st, und im fieberhaftt» Zustande vorkommt, führt mehren»theils auf Unreinigkeiten der ersten Wege, die da aus-wallen und zur Ausführung geschickt sind. Daher bemerktman diese unschmerzhaftc Geschwulst der Herzgrube vor demlettischen Erbrechen, wie vor entscheidenden Durchfällen.422.Im chronischen oder federlosen Zustande ist eine sichgleich bleibende, unscl merzhafte Geschwulst der Herzgrubeentweder Folge der Verhärtung des Magens, oder sierührt von einer Wasseransammlung in der Duvlicatur desNetzes her, welches, den Magen umgicbt. Im erster«Falle pflegen ein beständiges Erbrechen der genossenenSpeisen, ein tief sitzender stumpfer Schmerz und Uebel-feit mit unaufhörlicher Angst verbunden, zugleich gegen-wärtig ?u sei)». Im letztem Falle hat man im Anfangekein anderes Merkmahl von der Wasseransammlung alsEngbrüstigkeit, die nach dem Genuß der Speisen stärkerwird. In der Al,!ge aber treten der Hodensack oder dieWasscrlcf;cn dcb weiblichen Geschlechtes auf, und es wer»den die ZuMe der Cache/ie offenbarer.

Indessen findet man oft eine schmerzlose Geschwulst inder Herzgrube bey Webern, die sich zu sehr geschnürthaben, ohne w^itcre Unbequemlichkeiten. Es entsteht die«sc Geschwulst theils von dem allenthalben gleichmäßigenDruck, den die Schnürbrust erzeugt, wodurch also dirnachgebenden Theile desto eher zum Hervortreten gebrachtwerden, theils von -den eisernen Stäben, die vorn in derSchnürbrust einen höchst nachtheiligen Druck auf die Herz-grube machen müssen.

424.

Ist die Geschwulst in der Herzgrube schmerz-haft-s so

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