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Kurt Sprengels Handbuch der Semiotik
Entstehung
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154
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genden Thorax bemerkt, ist Heller oder dumpfer, nachdemdie Organe in der Brusthöhle frei) oder verwachsen, weg?sam, oder durch Geschwüre und Wasseransammlungen un-wegsam sind. Auenbrugger hatte recht, wenn er diesesExperimentalzeichen als wichtig in Brustkrankheiten em-pfiehlt , aber er machte sich des Fehlers der Uebertreibungschuldig, wenn er auch andere Krankheiten daraus beur-theilen wollte.

Fünftes Tapitel.Von der Herzgrube.

4'Z.

Dieser Theil der Bedeckungen des Unterleibes, derzwischen den. falschen Rippen, dem untersten Theile desBrustbeins und dem Nabel liegt, und von Natur sehrweich und nachgiebig ist, kann aus folgenden GründenKennzeichen des innern Zustandes enthalten:

i. Die Herzgrube wird hauptsächlich von den Sehnender Bauchmuskeln gebildet, die sich hier in einen Sehnen-striemen, oder in die sogenannte weiße Linie zusammenbc-geben. Werden also die Muskeln gespannt, oder gereiht,so nehmen auch die Sehnen Theil an dieser Spannung,und man wird die Herzgrube hart und gespannt fühlen.

2. Unmittelbar unter diesen Bedeckungen liegen Ein-geweide , deren Zustand sich durch die Beschaffenheit derHerzgrube sehr deutlich verräth. Das Netz, der Magen,der Zwerchmuskel und der linke Lappen der Leber, dieseOrgane sind es, deren Zustand wir aus der Beschaffenheitder Herzgrube errathen können.

Z. Auch ist die Herzgrube ein sehr empfindlicher Theil,und die Nerven derselben haben einen starken Consens mitden Nerven der inner» Organe.