2<?4 Cap. It. Vom Abnehmen der Kinder.
saure Milch,welche dk' porulos venerum laI«.rum nebst denen Drüßgcn im ^elenrerio ver-schleimt oder verstopfft, dadurch der nährendeSaftt nicht durchlauften mid ins Geblüt kommenkan. Bey solchem Zustand ist der Leck dicke unddoch, die andern Glieder aber werden mager, mitMattigkeit oes Leibes und heimlicher Hitze. Esentstehet auch ein Abnehmen,wenn die Nerven, sozu dem Kjel'elirsna lquffen, durch einen Fall oderSchlag gn die Lenden comprimiret werden, undalso die Geister des Lebens nicht gnugsam zu dem^elenrerio kommen. In Summa: Unter dieUrsachen des Abnebmens gehöret böses, scharffesSaltz-siiures Blut, üble DiZec, böse scharffeMilchund seordutisch Blut der Sängerinnen, Pocken,Masern, Kitzige Fieber.
Bey der Cur müssen alle Ursachen fleißig erwo-gen werden. Ist die Milch Ursach, daß sie sauer,so giebt man der Säugerin Krebs-Augen, Aufter-Schaalen, Anis und Fenchel, den ^pirirum lKlK^mmoniaci 15.2Q< bis 30. Tropffen. In Ver-stopffung des Kielencerii, und wenn die Kindergrosse Bauche haben,daß solche nicht mehr saugen,gebrauchet man pulverem <^acheHicum (^uer>cet»n>, croc. L aporiciv. Prüm Oilacum src.Der Herr l). Wedel will, daß man hierbey vorallen Dmgen den Magen observire, und auf dieodltruitlnnem mel«nterii sehe.
l^. l'il'H. ^ c^clonial. zj. cnralliar. )l!. «r»can.^ri )j.lvl. Nachstehendes Pulver ist auch gut.V^. är«n. 6uMc«. )j. ^Zzilt. perlir. lem.