Druckschrift 
Der Curieuse und vernünfftige Zauber-Artzt : Welcher lehret und zeiget, Wie man nicht alleine Ex Triplici Regno curieuse Artzeneyen verfertigen, sondern auch Per Sympathiam Et Antipathiam, Transplantationem, Amvleta Et Magiam Natvralem, oder vermeynte Hexerey, die vornehmsten Kranckheiten des menschlichen Leibes glücklich curiren könne. Mit artigen Recepten und Historien, auch nöthigen Registern ans Licht gestellet
Entstehung
Seite
122
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

122

Cap. VI. Von der volles.

t

GeschnwltzenZinn in Rainfarn-Wasser etlichemahl abgelöschet, das Wasser getruncken, ist auchgut.

Wurm-Salbe.

S. llnguenr. contra Vsrmcz^u^ultan. ^lt.kelliz^lauri inspiliar. Zj.Ol, claltill. 2l,5/nrn. )n. m.

Salbe, den Leib offt damit zu schmieren.

Der 8piricuz vom Haselholtz, zu 2Q. TroptIneingegeben, treibet sie auch gewaltig sott.

Das Vl. Capitel.

Non der (^olicg, ?2lllone Iliaca

und Darm Gicht.

§3§ider diese schlimme Kranckheit werden die"^ aufgedörreten Wolffs-Darme einzuneh-men recommenäiret, welche man auch an statteines Hmuleci brauchen kam Innerlich gicbtman sie in Zittwer-Wajser, mit Wein öeliilliret,oder einen, DecoÄ« von Ehrenpreiß. Massenauch die Veronicavor ein 3oeclticum in der Co-liea achalten wird.

Wild Katzenfett warm auf den Nabel gestri-chen, stillet die Schmertzen.

Nachstehendes Pflaster ist vielfältig bewahrterfunden worden:

lp. L.mpl. 6e bacc. laur. ßll.Unzu cle ^rtnanir. Zii/.

V ppr. 3/.

Ol. cleltil!. 8uccin. )st.

streichet es auf Leder, und leget es auf den Leib.

Pul-