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Der Curieuse und vernünfftige Zauber-Artzt : Welcher lehret und zeiget, Wie man nicht alleine Ex Triplici Regno curieuse Artzeneyen verfertigen, sondern auch Per Sympathiam Et Antipathiam, Transplantationem, Amvleta Et Magiam Natvralem, oder vermeynte Hexerey, die vornehmsten Kranckheiten des menschlichen Leibes glücklich curiren könne. Mit artigen Recepten und Historien, auch nöthigen Registern ans Licht gestellet
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115 Cap. IV. Vom verlohrnen Appepctit:c.

Daß einer keinen Wein mehr trincke.

Gieb ihm ohne sein Wissen zu ttincken desSaffts,der aus den Reben läufft, wenn man siegeschnitten hat, so vergehet ihm die Lust.

Item. Ertrancke einen Aal im Wein, und giebihm desselben Weins zu trincken, so kcm er seinTage keinen mehr trincken.

Wenn man im Brandewein etliche Schmer-linge sterben lässet,undgiebt jemand solchenBran-dewcin zu trincken, der hat hernach keinen weiternAppetit darzu.

Hart gesottene Eper von Nachc-Eulen denkleinen Kindern zur Speise gegeben, machet, daßsie ihr Lebtage keinen Wein trincken. PKiloNra»ru5 il» vi« ^poilanii.

Der Schaum oder Schweiß, welcher sich umdas 5crorum eines scharff getriebenen Pferdes,Esels oder Hirschen setzet, unter Wein gemischct,schaffet, daß wer ihn trinckct, binnen Monats Fristallen Wein scheuet, ^lberru« z^nu^

Qvicliuz jib. i s. ^etamolp/,, schre/bet: Daßein Brunn in ärcacka seyn soll, welches (^lnoiiu5genennet wird, wer denselben trinckct, der soll ei-nen grossen Abscheu vor dem Wein bekommen.

(Hitorio yuicunyue lici,n cle tonre lavedic,

Vin3tuZlc,Z3uclerquemt!rizl!bNemlU8unlll5.'

Ehe aber dieses Capuel Messe, so will nochanführen

Daß man von einem den Wein nicht rie-che, wenn man ihn gttruncken.

Nimm Wol-Wurtzel in den Mund, zerkäue

sie