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Der Curieuse und vernünfftige Zauber-Artzt : Welcher lehret und zeiget, Wie man nicht alleine Ex Triplici Regno curieuse Artzeneyen verfertigen, sondern auch Per Sympathiam Et Antipathiam, Transplantationem, Amvleta Et Magiam Natvralem, oder vermeynte Hexerey, die vornehmsten Kranckheiten des menschlichen Leibes glücklich curiren könne. Mit artigen Recepten und Historien, auch nöthigen Registern ans Licht gestellet
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und derselben principü«.

ihre M'tige Augen-Geister oder Strahlen gegendenselben ausfiiesscn lassen, sie andern gesundenLeuten, welche eben zu derselben Zeit und in sol-chem Klomenr den Mond anschauen, böse Augenkriegen. Ja, wenn nur ein gesunder einen trieff-äugiyen Menschen starr in die Augen stehet, sowerden sie jhme mehrenthcils alsobald überlauftfen. Weil in dem Mutzen menschlichen Leibekein Oß «num vorhanden,welches mehr Lebens-Geister besitzet, als der Aug-Apssel, wodurch des-sen herausschlagende Geister des andern Auge sostarck ZEciren und bewegen können»

Andere beschreyen und verletzen die MenschenundBiehaus einer bösen incemion, durch Miß-braucbung guter und heiliger Worte. Andere be-schädigen durch gottlose Sprüche, böses Anwün-schen, teuselische barbarische Worte und Seegen-sprechen, welche sie sagen, oder murmeln, und ver-mittelst derselben beschädigen und vermmauen.

Die Zauberer und Hexen beschädigen ferner dieLeute durch Zauberische Mitte/ und allerhand un-natürliche Sachen und Materien, so sie den Leu-ten in den Leib zaubern, als Holtz, Nägel, Glas,Messer, Nadeln, Zwirn-Knauel, und dergleichen.Wie nun solches zugehe, ist anderswo gedacht

worden, vici. Vi^ieru« cle prxlilAuz Olrmonum.

Sonsten kan der Teufel allerhand Ungeueferhervor bringen, und deren Gesäm in den Men-schen legen, da es denn in dem Magen lebendigwird, und wundersame ^^mpromara verursachet.Er, als ein Fürst der Lufft, weiß den Menschen mitallerhand inNrumencen und Kunst-Stücken zuA 5 beschä-