2 Cap. I. Von der K^zm überhaupt,
chen vorstellen, sind viele in den Wahn verfallen,als wenn dergleichen gelehrte Personen sich desTeufels Bcyrath und Hülffe, in Ausübung man-cherley Ouriolicaten, bedieneten; dahin es end-lich kommen,daß es en ßeneral XlZ^i, dielVl2ßl,
aus einem vorgefasten Urthcil, Teufels-Banne-rey,Herenwerck undTeufels-Künstler sind btti-tult worden. Allein es sollen dergleichen ArtMenschen zwischen dem rechtmäßigen Gebrauchnatürlicher Dinge und deren Mißbrauch einenmercklichenUnterschied machen, und nicht beydeszugleich verdammen, welches sie nicht augenblick-lich penecriren können.
Damit aber das Wort Kl^ia etwas ge-nauer betrachtet werden möge, so haben die Ge-lehrten die klaZiam in drey Thcile getheilet, als(i) in die natürliche, oder ^«t«,uic»»,, wohinunser Zweck vor diesesmayl in diesem Wcrckgenabzielet, (2)«»<lrl^tl<,lc»l/^e ^Ht^««?,«»,, lndie künstliche, da durch mathematische InNru»lnenr«, oder andere subtile Erfindungen und Kl«-cninen viele unglaubliche Sachen denen Liebhatbern vor Augen gestellet werden; und denn (3)i» D/^a/lt-s»,, oder die sogenannte Zaubere?,oder schwartze Kunst.
Anlangend nun die «,stHe»,Htische und künst-liche kkHis, welche lediglich der Natur nachah-met, und in markem2tischen,auch wohl mecliani-schen plincipiig gegründet ist, wodurch unzähligerare und wunderwürdige Dinge täglich pr^len.tiret werden, dieselbe erfordert vornehmlich einaufgemuntertes Ingenium und scharffes Nach-sinnen,