236 Das io.tap Von <7<?»^/,onen
fall- ersticket und ausgerottet, oder wenigstens sehrverringert.
Imraro- §. 46. Im Anfall oder ^^o^moxyzmo, ist abermahls nichts rathlamer, als 1) daßman etliche Tage faste, oder doch wenig und dünneSpeise geniesse, 2) daß man häufig, dünne, wäß-rig und warmGctrancke ttincke, besonders oft be-lobtes clocoHum raciiciz ckinr, dabey MNtN) son-derlich früh die ellenriam »riltolocliiX lon^i oder
l«tu„cl^, oder clemariciiz einnehmen kan, UM damitdas unnütze durch einen gelinden Schweiß desto bes-ser fortzutreiben. Dabey muß man 4) zuweilen,wenn ein gelindes Fieber vorhanden, ein schweift,tre b^n^» und temperirend z^uloel einnehmen,UM das Fieber;« lindern, aber nichtgäützlich zu ver-treiben , und übrigens allezeit, sonderlich früh imBette den Schweiß abwarten. 5) Muß man al-les , was di- schädliche Materie zurück treibentan. sorgfaltig meiden: als Erkältung und alleäuserlicheArtzeneyen, und nur allein warme Küs-sen und Säckgen beybehalten, welche den Schweißnicht verhindern, sondern befördern und unterhal-ten.
Podagra von §. 47 Es entsiehet aber das Po-andern ursa- dagra, welches wohl zu mercken, nichtchen allemahl von übersinßigen Geblu-te. wie die meisten fälschlich lehren, sondern auchöfters bey schwachen ausgemargeltenCörpern, de-ren Geblüt aber sehr schmffund galligt ist, weil siees oft mit vielen Wein und andern hitzigen Geträn-ke überhauffet, oder zu viel scharffe und gesaltzeneSpeisen genossen, oder sich im Zorn oder,Venuszu
sehr