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D. Laurentii Heisters, Der Medicin, Chirurgie und Kräuter-Wissenschaft Professoris zu Helmstädt, Practisches Medicinisches Handbuch, Oder: Kurtzer, doch hinlänglicher Unterricht, Wie man die innerlichen Kranckheiten am besten curiren soll
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235
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und Sckmeryen.

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te und fette Sache,,, Salben und starckkle-

bende Piaster vermeiden; Hingeyen die Gliedervielmehr mit warmen Küssen und Fellen umhüllen,oder warme Säckgen von zertheilenden Kräuternund Mehl, als Bohnen, Waitzen-und Lupinen-Mehl , öffters warm umlegen. Alle übrige bekanntelpecissca, womit viele Quacksalber und Großthuerprahlen, schaden mehr, als sie nutzen, und treiben dieschädliche Materie gemeiniglich zurück.

§. 45. Eben dieses ist auch in der kur des Po,tzur des podagra zu mercken und zu dagra im r^.thun, nur mit diesem Unterschied, daß "^""°-man vor dem pHrox^mo oder neuen Anfalldesselben (welcher sich insgemein mit Eckel vor denSpeisen und ungewöhnlicherMüdigkeit der Gliederanmeldet,) dieUnreinigkeiten aus dem Magen undGedärmen bey Zeiten durch ein bequemes Brech,oder Purgier-Nlittel, nachdem man es den An-zetzen und Umständen nach dienlich findet, fort-schaffe, und den andern Tag darauf früh undgegen Abend einen gelinden Schweiß abwarte undbefördere. Dieses geschiehet durch eine schweiß,treibende Essenz, besonders von der essemia «itto-lockig, als welche yierbey sehr gut befunden, mitgenügsamen warmen Getrancke, von demciecoHc»raä cblNX. Anbey muß man wenig essen, undsonderlich harte und unverdauliche Speisen meiden,Abends aber zl! von einem temperirenden und »n-ritt>5moäischenPulver in einem schweißtreibendenWasser einnehmen. AufdieseWeisewirdder?H.rox?5mu5 nicht selten, wie man spricht, im ersten An-falls

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