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Das 8 lap. Von den
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lich, wenn das Geblüt von gewürtzhafften fiüchti«gen und erhitzenden Sachen in eine starcke Bewe-gunaczesetzetwird, oder auch von heisser Lufft, star«cker Bewegung des Cörpers, hefftigen Zorn, Miß-brauch des Weins und anderer berauschenden Din-ge oder auch vom Mißbrauch der Liebe. Hier-durch werden die Blut-Gefässe von dem wallendenGeblüt zumahl bey schwachen Naturen, entwedersehr ausgedehnet,daß das Geblüt heraus fiiessen kan,oder sie werden gar zerreissen. Dieses geschiehetumsovieleher, wenn das Geblüt zugleich mit scharfer,gallichter, oder scorbutischer, alcalischcr Unreinig-keit schafftet ist.
Stahls Mey- §.6. Die Stahlianer halten zwarnung hier« die oernünsstige Seele, wie schon ge-vo» dacht, für die Ursache dieser Blut-Flüsse; und weil diesedenUederfiuß oderdieschad,liche Unreinigkeit des Geblüts einsehe; so erweite-re oder zerreisse sie mit gutem Vorbedacht undFürsicht ein und anderes oder mehrere Blut-Ge-fässe, um die. überflüßigen oder schädlichen Theiledes Geblüts auszutreiben, und also den Cörpervon dem Ueberfiuß oder schädlichen Oeblüte undden daher entstehenden Kranckheiten zu befreyen.Wirdwi- §.7. Allein erstlich weiß die Seeledcrlegt. des ^rancken von solchem Rathnnd Unternehmen gar nichts. Ueber das,wenn solches von der Klugheit und Fürsicht derSeele herrührete, so würden solche Blut, Flüsseallezeit oder wenigstens mehrencheils an einemsicheren Orte, als in der Nase, am Mast-Darme,oder bey Weibern aus der Gebar-Mutter sich zu,
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