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D. Laurentii Heisters, Der Medicin, Chirurgie und Kräuter-Wissenschaft Professoris zu Helmstädt, Practisches Medicinisches Handbuch, Oder: Kurtzer, doch hinlänglicher Unterricht, Wie man die innerlichen Kranckheiten am besten curiren soll
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mechanischen Artzney,L.ehre. n

heraus oder an andere Orte zu treiben, da'nicht soviel Gefahr zu befürchten, und alsdenn veranderesie die schMiche Materie entweder in Schleim, alsin dem Schnupfen, feuchten Husten und Engbrü-stigkeit, oder inEyter, wie bey den Entzündungenund Geschwüren geschähe, oder sie treibe die dickenSaffte aus den leidenden Theilen durch schmertz-und krampfhaffte Bewegungen welker und endlichvollends aus dem törper heraus, und solcheszwar entweder durch Blur,Flüsse, als diegüldeneAder, welches in den Miltz'und Leber.Kranckhei-ten, in der Melancholie, Gicht und Podagra sichzutrage, oder durch schleimige Auswürffe, wie schonvorhergesagt, in dem Schnupfen, Husten undschleimigen Engbrüstigkeit.

§. s. Doch ist hir auch noch zu Noch an,niercken, daß die Stahlianer mckt so oere Sätzewol)! dle Unreinigke.t de^ Geblüts, ""^lah.nehmlich der Cbemicorum ihre saltzigeSchärffe, nehmlich das Saure und ^Icali, als dieUrsache vieler Kranckheiten ansehen; sondern viel-mehr den Ueberfiuß s>es Geblüts, welchen maninsgemein die Vollblütigkeit oder plelboram nen-net, nicht unrecht anklagen. Und daher sagen sie,daß sich die Seele in den meisten Kranckheiten eyf-rigst dahin bemühe, daß sie den Cörper durcherregtefrevwiUigeBlut-Flüsse oder Schleim-Auswürffe von dem lleberflusse befreye, davondie meisten Beschwerungen herrührten; wenn sel-bige aber diesen Zweck nicht selbst erreichen könne;so müsse ihr darin der Arht durch geschickte Mittel,oder durch künstliches Blut, Lassen oder(A) s Schleim«