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D. Laurentii Heisters, Der Medicin, Chirurgie und Kräuter-Wissenschaft Professoris zu Helmstädt, Practisches Medicinisches Handbuch, Oder: Kurtzer, doch hinlänglicher Unterricht, Wie man die innerlichen Kranckheiten am besten curiren soll
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VondenlFürzuge der

dete, worauf er hernach nebstseinen Anhänaern diegantze sowohl grundsetzende als practische Wissen-schafft der Artzeney-Kunst gebauet hat.Ihre §.4. Sie halten nehmlich die See-Grunde le und d?e Natur des Menschen fürems, und wollen daraus alles, was sowohl zurErlernung als Ausübung der Arheney gehöret,erklären. Denn die vernünfftlge Seele ist,nach ihrer Meynung, eben dasjenige, welchesden Le'b der Frucht im Mutter-Leibe baue; dieS^lr sey es ferner, welche in dem zubereiteten undgebokmen Menschen auf alle Würctungen des-selben achtung gebe, und Sorge trüge, daß die-serCörper, als chr voohn.Haus, gesund undunverletzt erhalten würde, daher sie auch nllesogenannte Seelische, Lebens, und natürliche War-tungen im Cörper regiere; ja wenn sie einen Feh-ler in dem Cörper zu seinem Nacktheil gewahr wür-de, so bemühe sie sich auf alle Art und Weise diesesSchädliche zu verbessern oder au« den,L.eibeherauszuwerssen; und deßwegen berathschlagedie Seele bey Zeiten, bey welchen das Brechen,oder bey andern der Stuhlgang, der SchweHoder der Urm zu erregen dienlich sey, bey andernwiederum verursache sie Blut-Flüsse, durch dieNase, Lunge, durch den Magen, Nieren, Blase,oder durch denMast-Darm.welche man die güldneAder nennet, also schaffe sie das überflüßige oderschädliche zur Gesundheit des Leibes aus dem We-ge; bey andern ziehe sie die Theile zusammendurch Tramps und Schmertzen, und suche aufdiese Weise das schädliche aus gewissen Theilen

her-