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Curioses Laboratorium medico-chymicum,bestehend in unterschiedenen Medicamenten, so wohl Simplicibus als Compositis : nehmlich: Saltzen, Oelen, Spiritibus, Extracten, Tincturen etc. ; alles nach denen so genannten dreyen Regnis, vegetabili, minerali und animali geordnet
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170
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Ourlos« iHboratorlum

dern Theil, thut solches wieder in einen andernkleinen Kolben, und gcust darauf das gesamm«lere spiriiuollsche Ocl samt dem vulHriüschenSaltze, und leMl^cirt es also ein wenig perßraäu5,so wird erstlich ein gelbes und bald dar-auf ein rotbes Oel gehen, und zugleich dasSaltz mit ilbersteigcn. Und dieses wird in ei,ner Hitze getrieben, bis nichts mehr gchcnwill. Wenn man nun das Feuer vcrstär-cket, so wird ein schwach - braunes Oel oh-ne Geruch übergehen. Denn muß man dieVorlage wieder verändern, und solches alleinsammle», welches auswendig alte fiüßige, auchgifftige Schäden heilet und trocknet. Nungeust man das rothe Oel in dem einen Kolbenvon seinen saltze abe jn ein lein Glaß, so demGolde gleich zu achten, und besser als das Gmhörn ist, es ist wider den Gifft, und heilsam. Esdienet rmder die rothe Ruhr, Bauchgrimmen,wider Faulnng des Magens, und der Varme,curiret und conloliäiret es. Vie DnNx ist 4.bis 6. z^i-Hn in Malvasir, rothen oder klaren al-ten weissen Wein, einmahl oder mehr, nach demes die Kranckbcit erfordert. Es treibet auch dieMcigen Wurme aus dem Leibe, wenn es mitseines gleichen 6cttMntcn Wasser, so seiner com-plcxion ist/ eingegeben wird. Also auch beygeschwollenen Leibe, also daß auch der Athem we«gen bösen faulen Magens stincket/ so wird es mitäeüMmn Wasser, so auf die Kranckheit sich

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