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Curioses Laboratorium medico-chymicum,bestehend in unterschiedenen Medicamenten, so wohl Simplicibus als Compositis : nehmlich: Saltzen, Oelen, Spiritibus, Extracten, Tincturen etc. ; alles nach denen so genannten dreyen Regnis, vegetabili, minerali und animali geordnet
Entstehung
Seite
169
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l^eälco dk^micum.

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Tagen im Herbst, auch so lang ei noch in derBrunst ist/ geschlagen od« abgenommen ist. Sol»ches muß Scheiben, weise geschnitten weiden,darnach thut man es in eine Retorte, lutirt eineziemliche Borlage vor, und leget sse, wie gebrauch»lich/ in einen Ofen, fanget an zu feuern, und zwaranfangs gelinde, so wird der l^vor gehen.Wenn solcher zu gehen aufgehöret, so mußdie Vorlage verändert, und der 1.,'qvor de»sonders aufgehoben werden. Wenn nunder Kecipicut bald wieder Vorgelege!, auchverlmirt ist, giebt man starcker Feuer, so wir»den die 8pinru5 und rothe Tropften gehen, wieein Oel, wird sich auch bey solchen Orad desFeuers das flüchtige Saltz in der Vorlage her«um lublimirm, auch endlich ron sich selbstberunter in das lhiliwolische Oel fallen.Wenn es nun nicht mehr gehet, lchi. man eserkalten / schwenckt in den Kecipjcnrcn alles zu«sammen, und stopffet ihn fleißig zu. Nun thutman in einen kleinen Kolben ein Theil ron denSegspanen, so bey Schneidung des Hirschhornsman überkommen, und gcust darauf den zuvo«überkommenen I^'qvnrcm, und reöliticirt sol»chen mit woblverlutirlen Helm in eine kleinereBorlage, und zwar mit solchen ßra6 des Feuers,daß auf den vierdten Schlag ein Tropffen fal»let, so gebet es schön klar über, und wird eines gu,ten Geruchs. Nun nimmt man wieder von denSegspänen oder «mr des Hirschhorns den an«L 5 dem