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Hauptbeschreibung zweyter Khell.
tel: Federn ultd Schnabel sind vielfar- demilaß sie dieselben stemmn v^i^bicht,grun,rothunddlau. DieseVö- sen brauchen, undmttWgelhaöen allerhand Namen, z.E.^. Ingber koch HE.ehtr.z.„4.^«.^^«^, ^^, ^Me«., S. auch gut für
Martinsvogel.oderauchorap^ Sie und denen, dUber^^^^^bauen chre Nester gemeiniglich ins dienlich. """Mru r^gm,
Schilss, oder Wfdie Felsen. Wann Vor d iesemwaren uns dieseNesterdie ^ndlanlschen ^wvo^el, vor- unbekannt, und man glaubte sse wä-nehmlich an der Küste des Königreichs rcn aus deinCambaya,sichbegatten,Mnsieeinen bauet: seitdemsieab^welssenSchaumausdemSchnabel^ zu uns gebracht sind sie N?^hen,auZwelcyemsieihrNest,inGrösse mein worden. '"" "" slemucy ge.eines Theeschalgens, machen, darein Sonst sind auch noch einiae and^eihre Eyer legen und die Jungen aus- Stückvon Vog^Hecken. Diese Nester sind weiß, und und einenetwas geb», ftstlmdtrucken,und führen, denn da Nhaben kemen sonderlichen GM^^^ dem und Kielen,soMrnjchmeckenfastwtt Pftaumfedern von Ganstn/und an-S !^
Die Chmescr sind dennassenaufdie- dermGeflügel,welche wiraus^as^ "^'3°^ft VogeMester verliebt, daß siHier un- ane, Normal und ^glaublich ist, was für eme Menge der- Nivers bringen lassen:ina?N«MennachPckmg,derHaumstadtin SchwalbAne,K^ desNChma, gebracht wwd, woselbst das vornehmlich des Sommers in FrVHundert "vgemem 50. Tchers gut, reich sehr gemeine seyn,das ist nach unsrer Muntze6oc).Pfund ne braucht man als wie di Mnmk^5^^baler-^Sle legen ihnen
trefsstcheEtgenschajften zu,dennausser oöersonstetwas insAuge gefallen.Das Myund zwantzigsteLapitel.
Von den Spanischen Fliegen.
e^Ie cami,2n6c5 sind Fliegen,welche PMers lnachtit, weiches zttln OlH-
^dleBauervleutNtm^ ftnziehen gebrauchet wird. D^
zuunsbringen,undstchhaufftgaufden Schmiede brauchen sie gleichfalls Ar
Eschenbaumm , Rosensiocken und offtc, zur Rande und andern KranS
<3ieber.5^8.delnGetraide befinden. Diese Fliegen heilen derPferde, dazusie treMch d e^
haben gnlne glänzende Flügel, diewe- neu. Mein sie sind eines von den
gen der schönen lasurblauen Farbe, starcksten Giften, und soll der innert
welche unter dem goldgelben hervor- che Gebrauch durchaus verbotenem
sticht, gar schon anzusehen, dagegen denn man darss denen nicht trauen,
aber sind sie sehr giftig und stinckcn welche vorgeben,daß sie auch innerlich
Italienische heftig. InIralien giebt es eine Art tönten gebrauchet werden, wenn nur
tzancharides-dicker Spanisi-Her Fliegen, so aber in die Flügel, der Kopf und die Beine da.
Franckreich nicht gebrauchlich sind. von gethan würden. Deswegen sol-
Man lnuß die Spanischen Fliegen ten sie auch die Spezereyhandler und
erwehlen, welche frisch, trucken und Apothecker nicht einem ieden, und den
fein gantz sind, dann so bald sie zwey sie nicht wohl kennen, verkaussen: oder
oder drey Jahr alt werden, verzehren aber, sie müssen gewiß wissen, daß sie
sie sich in sich selbst und werden zu eitel nur äusserlich gebrauchet werden. So
Staube. sollen sie auch besorget seyn, und,zu Fol<
Die Spanischen Fliegen werden ge des königlichen Befehls, sich von den
äusserlich gebrauchet, denn sie sind ein Kaussern , eben als wie wegen ande-
starckes veNc^rium und Mittel zum rer Gifte, die in diesem Buche sollen
Blasenziehen: daher sie auch die Apo- bemercket werden, Zettel oderScheins
checker zum Grundstücke desjenigen geben lassen.
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