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bindungen besonders bei Kindern, bei verschiedenen entzündlichen und gastrischen UebeJn,Yersclileimungen u. s. w.
Erklärung der Kupfertafeln 292 und 293. Taf. 292. Ein blühender Zweig der Mannaesche in nnt. Gr.;a) eine Blume besonders, ebenso; b) dieselbe vergr.; c) ein Thcil der Fruchtrispe in nat. Gr. —Taf. 293. Einige verschiedene Blatt- und Fruchtformen des Baums in nat. Gr. Fig. 1. Bb. dieVor. gargunica; Fig. 2. Cc. die Var. rolundifolia, und endlich Fig. 5. Aa. die gewöhnliche Form.
S milax syphilitica.
Syst. sex. Dioccia Hexandria. — Syst. nat. Asparageac s. Smilaceae Auch
Chor. gen. Blumen zweihäusig; Geschlechts hülle tief 6-theilig abstehend: Staub-gefässe 6, a» der Basis der Geschlechtshülle befestigt; Griffel sehr kurz mit drei Narben;Beere 1 — 3-saamig.
Char. speciei: Stengel dornig, rund, Dornen knotenständig; Blätter unbewehrt,länglich-lanzettlich, stachelspitzig, am Grunde zugerundet oder verschmälert, 3— 5-nervig,das 2te Nervenpaar randfolgend, vor der Spitze verschwindend.
Synonyme: Smilax syphilitica Humboldt und Bonpland. — Deutsche: Sassaparillevon Guiana.
Vaterland; Im spanischen Guiana, in den Wäldern an den Ufern des Flusses Cas-siquiare, zwischen Mandavaca und San Francisco Solano (wohl nicht in Brasilien, wie v. Mar-thas angiebt, da nach dessen Diagnose die brasilische als verschieden erscheint).
Beschreibung: Kletternder Strauch mit runden kahlen Stengeln, an denen nur amGrunde der Blätter je 2 — 4 kurze konische herabgebogene Dornen stehen. Blätter kurzgestielt, von 4 — 12 Z. lang, länglich lanzettlich, also auf beiden Seiten verschmälert zulau-fend, oder am Grunde zugerundet; | — 2| Zoll breit, auf beiden Seiten kahl und glänzend,mit dreien bis zur Spitze gehenden Nerven durchzogen, wozu noch zwei dicht am Rande hin-laufende schwächere Nerven, welche aber schon vor der Blattmitte, oder etwas jenseits der-selben verschwinden; die Blattspitze läuft in eine Meine krautartige Stacbelspitze aus. Amuntern Blattstiele zeigen sich zuweilen Ranken. Blüthen und Frucht unbekannt.
Off. Radix Sarsaparillae. Als Sassaparillwurzel erhalten wir aus verschiedenen Ge-genden Amerika'*s und selbst aus Ostindien auf verschiedenen Ilandelswegen die starken undlangen Wurzelfasern verschiedener Smilax-Arten, welche jetzt gewöhnlich noch mit ihremWurzelstock verbunden gesammelt und übersandt werden, wodurch fremden Beimengungenvorgebeugt wird. Die preussische Pharmacopöe beschreibt die zu gebrauchende Sassaparilleals sehr lange einfache cylindrische Wurzeln, von der Dicke einer Schreibfeder, welche beug-sam sind, der Länge nach runzlich, mit brauner Oberhaut, dünner brauner Rindensubstanz,
weissem schwammigem Holzkörper und von fadem Geschmack.
Einige
nehmen 3 Sorten,
andere deren 4 und 5 an, welche nach den Orten, wo sie gesammelt werden, benannt sindund sich durch eine etwas verschiedene Färbung der Oberhaut und Rinde, so wie durchverschiedene Dicke des Holzkörpers unterscheiden lassen. Wie diese Sorten des Handels mitden Sassaparillarten zusammenhängen, beruht nur auf Vermuthungen. Die von Parä oderLissabon mag wohl von der Smilax syphilitica Martius aus Brasilien, welche von der syphi-litica Humboldts verschieden erscheint herkommen, wie auch Pöppig diese Art, nebst Sm.