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mittel zugleich einen Andrang des Blutes nach unten in den, Unterleibsorganen hervorruft, da-her bei häufiger Anwendung Hämorrhoiden erzeugt, auch wohl bei Frauen Blutstürze u. s. w.hervorzubringen im Stande ist, so muss der Gebrauch dieses Mittels sehr vorsichtig den ein-zelnen Fällen angepasst werden, und daher ist auch die Anwendung desselben zum Bitter-machen des Bieres ganz zu verbieten.
Erklärung der Kupfertafel 287. Eine blühende Traube und ein Blatt in nat. Gr.
Aloe vulgaris.
Syst. sex. Hexandria Monogynia. — Syst. nat. Asphodeleae Iuss. et Auetor.
Char. gen. S. bei Aloe soecotorina.
Char. specici: Stengel halbstrauchig, mit Wurzelsprossen, Blätter aus scheidigerBasis allmählig zugespitzt, am Rande buchtig-gezähnt, unten schwach convex, oben schwachconcav; Blumen gross, regelmässig, gelb.
Synonyme: Aloe vulgaris Lamarck u. vieler Schriftsteller, Aloe barbadensis Miller,Aloe perfoliata var. vieler Autoren. — Deutsche: Gemeine, westindische oder Barbados-Aloe.
Vaterland: Diese Art, welche ursprünglich in Ostindien zu Hause ist, wird auf denwestindischen Inseln kultivirt und scheint von dort nach Italien, Sicilien, Malta, Griechen-land und nach Nordamerika gebracht worden zu sein.
Beschreibung: Diese Aloe unterscheidet sich von der vorigen durch geringere Höhe,grössere und längere oben mehr rinnenförmige Blätter, welche breitere durch rundliche Buch-ten getrennte, weniger stark vortretende Zähne besitzen, dann durch gelbe Blumen, welchesich später nicht wieder aufrichten, sondern hängen bleiben. Uebrigens sind die Blätter un-ten häufig weiss gefleckt.
Off. Aloe lucida. Vergleiche auch wegen der Chemischen Beschaffenheit und desNutzens die Aloe soecotorina.
Erklärung der Kupfcrtafel 288. Die Blilthentraube und Blätter in nat. Gr.,- a) die Geschlechlstheilcnach weggenommenem Perigon; b) der Stempel; c) die innern; d) die äussern Perigoniulblätter.
Aloe mitraeformis.
Syst. sex. Hexandria Monogynia. — Syst. nat. Asphodeleae Iuss. et Auct.
Char. gen. S. bei Aloe soecotorina.
Char. speciei: Stengelbildend, Blätter eyförmig länglich, nach oben verdünnt, offen-stehend, etwas blaugrün, ,oben glatt, unten am Kiel nach der Spitze hin und am Rande mitweisslichen Stachel-Zähnen versehn. Blumen in einer erst kegelförmigen später fast dol-denartigen einfachen oder ästigen Traube, roth.