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3 (1837)
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104
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mittel zugleich einen Andrang des Blutes nach unten in den, Unterleibsorganen hervorruft, da-her bei häufiger Anwendung Hämorrhoiden erzeugt, auch wohl bei Frauen Blutstürze u. s. w.hervorzubringen im Stande ist, so muss der Gebrauch dieses Mittels sehr vorsichtig den ein-zelnen Fällen angepasst werden, und daher ist auch die Anwendung desselben zum Bitter-machen des Bieres ganz zu verbieten.

Erklärung der Kupfertafel 287. Eine blühende Traube und ein Blatt in nat. Gr.

Aloe vulgaris.

Syst. sex. Hexandria Monogynia. Syst. nat. Asphodeleae Iuss. et Auetor.

Char. gen. S. bei Aloe soecotorina.

Char. specici: Stengel halbstrauchig, mit Wurzelsprossen, Blätter aus scheidigerBasis allmählig zugespitzt, am Rande buchtig-gezähnt, unten schwach convex, oben schwachconcav; Blumen gross, regelmässig, gelb.

Synonyme: Aloe vulgaris Lamarck u. vieler Schriftsteller, Aloe barbadensis Miller,Aloe perfoliata var. vieler Autoren. Deutsche: Gemeine, westindische oder Barbados-Aloe.

Vaterland: Diese Art, welche ursprünglich in Ostindien zu Hause ist, wird auf denwestindischen Inseln kultivirt und scheint von dort nach Italien, Sicilien, Malta, Griechen-land und nach Nordamerika gebracht worden zu sein.

Beschreibung: Diese Aloe unterscheidet sich von der vorigen durch geringere Höhe,grössere und längere oben mehr rinnenförmige Blätter, welche breitere durch rundliche Buch-ten getrennte, weniger stark vortretende Zähne besitzen, dann durch gelbe Blumen, welchesich später nicht wieder aufrichten, sondern hängen bleiben. Uebrigens sind die Blätter un-ten häufig weiss gefleckt.

Off. Aloe lucida. Vergleiche auch wegen der Chemischen Beschaffenheit und desNutzens die Aloe soecotorina.

Erklärung der Kupfcrtafel 288. Die Blilthentraube und Blätter in nat. Gr.,- a) die Geschlechlstheilcnach weggenommenem Perigon; b) der Stempel; c) die innern; d) die äussern Perigoniulblätter.

Aloe mitraeformis.

Syst. sex. Hexandria Monogynia. Syst. nat. Asphodeleae Iuss. et Auct.

Char. gen. S. bei Aloe soecotorina.

Char. speciei: Stengelbildend, Blätter eyförmig länglich, nach oben verdünnt, offen-stehend, etwas blaugrün, ,oben glatt, unten am Kiel nach der Spitze hin und am Rande mitweisslichen Stachel-Zähnen versehn. Blumen in einer erst kegelförmigen später fast dol-denartigen einfachen oder ästigen Traube, roth.