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Myroxylon peruiferum.
Syst. sex. Decandria Monogynia. — Syst. nat. Leguminosae Iuss.
Char. gen. Kelch glockig-näpfchenartig, kaum 5-zähnig; Krone 5-blättrig, unregel-mässig; Kronenblätter lang genagelt, das Fahnenblatt fast kreisrund, die übrigen linealisch-lanzettlich spitz; Staubge fasse 10, seltner 8 oder 0, frei, etwas aufsteigend; Staubfädenabfallend; Staubbeutel länglich, zugespitzt-scbnabelig, am Grunde '2-spaltig; Fruchtkno-ten lang gestielt, 2-eyig; Gritfei kurz, gekrümmt; Narbe stumpf; Hülse messerförmig,zusammengedrückt, häutig, nach oben verdickt und einsaamig, nicht aufspringend.
Char. spccici: Aestchen warzig, kahl; Fieder - Blättchen 11, fast gleichseitig,länglich, stumpf, ausgerandet, unten zugerandet, zuweilen etwas herzförmig, kahl, mit untenvorragenden Mittelnerven, gemeinschaftliche Blattspindel hin- und hergebogen feinhaarig.
Synonyme: Myroxylon peruiferum Mutis und Linne; Myrospermum pedicellatum La-marck. — Deutsche: Peruanischer ßalsambaum.
Vaterland: In massig warmen Gegenden des ehemaligen Königreichs Neu-Granada.
Beschreibung: Baum; Aestchen rundlich, warzig, kald und braun; Blätter wech-selnd, gestielt, unpaargefiedert, Fiedern 11 und mehr, wechselnd, kurz gestielt, länglich,stumpf und ausgerandet, am Grunde zugerundet, fast gleichseitig, zuweilen herzförmig, ganz-randig, netzadrig, der Mittelnerv unten vorstehend, häutig, durchscheinend-punktirt, mit fastrunden und linealischen Punkten, ganz kahl, oben glänzend, unlen blasser, auf dem Mittel-nerven etwas feinhaarig, 24 — 28 Lin. lang, 11 — 12 Lin. breit, die untern kleiner 4 — 16Lin. lang, eyförmig, herzförmig; der gemeinschaftliche Blattstiel (Spindel) eckig, etwas hin-und hergebogen, kaum fein behaart, im Ganzen 4|- Zoll lang, die besonderen Blattstielchenrundlich, fein behaart, 1 — \\ Lin. lang. Trauben mehrere, nach den Spitzen der Zweigegehäuft, wechselnd, einzeln oder zu zwei beisammenstehend, kurz-gestielt, aufrecht, 5 — 6 Z.lang, die Spindel eckig feinhaarig, die Blumenstiele fadenförmig, feinbehaart, unterstütztvon einem sehr kleinen eyförmigen spitzlichen concaven filzigen bleibendem Deckblatt; Blumenickend durch den schief auf dem Blumenstiele sitzenden 2| Lin. langen Kelch, welcherglockig-napfförmig, abgestutzt und kaum bemerklich 5-zähnig ist, 10 dickliche Längsstreifenzeigt, aussen mit sehr feinen angedrückten weisslichen Haaren dicht besetzt ist und vor derBlüthe an der Spitze zusammengezogen und verschlossen ist. Blumenblätter 5, weiss,lang genagelt, ungleich; das Fahnenblatt am grössten, breit spathelförmig-rundlich, peilschen-artig-nervig, in einen breiten gelblichen Nagel ausgehend, fast | Z. lang, in der Knospe dieübrigen Blumenblätter einhüllend, diese sind linealisch-lanzetllich etwas spathelig spitz, 4 Lin.lang. Staubgefässe 10, seltner 8 oder 9 in einfacher Reihe wie die Blumenblätter aufdem Kelche stehend, und diesen etwas überragend, wechselnd kleiner, Staubfäden linea-lisch unten etwas breiter; Staubbeutel auf dem Rücken etwas über der Basis angeheftet,2-fächrig, kahl, gelb, oben in einen Schnabel zugespitzt, unten in 2 stumpfe Lappen getheilt.Fruchtknoten auf einem Stiele von der Länge des Kelchs, zusammengedrückt linealischnach oben verschmälert, kahl. Hülse einsaamig, das Fach und der Saame mit ßalsamharzausgefüllt.
Off. Balsamum Peruvianum s. Indicum nigrum. — Der schwarze Peru-Balsam sollnach einigen durch Auskochen der Rinde des Stammes und der Aeste, nach andern durcheinen Schweelungsprocess gewonnen werden. Er ist von der Consistenz eines Zuckersaftes,