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theile; 0,6 Stocklacksäure; 1,0 verschiedene Kali- und Kalksalze mit Eisen; 0,6 Erde mit 4,2"Verlust. Nach Hatchett enthält der Körnerlack: 88,5 Harz; 4,5 Wachs; 2,0 Kleber; 2,5 Farb-stoff; bei 2,5 Y erlast.
Nutzen: Technische Anwendung findet besonders der durch Auskochen und Schmel-zen aus dem Lack gewonnene Schellack; der Körner- und Stangenlack wird dagegen medi-cinisch als ein gelind adstringirendes Mittel meist äusserlich bei Krankheiten des Mundesund des Zahnfleisches angewendet. In Indien bedient man sich eines Decocts der Wurzel-rinde des heilig gehaltenen und dem Vischnu geweiheten Baums als Blut reinigend, derStammrinde als tonisches Mittel äusserlich wie innerlich.
Erklärung der Kupfcrtafel 276. Ein Zweig mit Blüthenständen in nat. Gr.; a) b) c) verschiedene der-selben mehr und mehr vergr.; d) ein vergrösserter, längs durchschnitten; e) eine weibliche Blumedaraus vergrössert; f) g) h) Deckblätter von verschiedenen Seiten in nat. Gr.; i) ein Zweig mitLack bedeckt in nat. Gr.
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Syst. sex. Polygamia Dioecia. — Syst. nat. Urticeae Iuss., Artocarpeae.
Char. gen. S. bei Ficus Carica Bd. I. S. 139.
Char. speciei: Baum mit Wurzel treibenden Aesten; Blätter breit elliptisch, schmalzugespitzt, ganzrandig, nach dem Grunde fast keilförmig in den Blattstiel verschmälert; Fei-gen rundlich umgekehrt- eyförmig kurz gestielt.
Synonyme: Ficus indica Linne, Willdenow, F. Tsjela Roxburgh und anderer Schrift-steller. — Deutsche: Indischer Feigenbaum.Vaterland: In Bergwäldern Ostindiens.
Beschreibung: Dieser Baum unterscheidet sich von F. religiosa sehr leicht, durch diebreit elliptischen an beiden Enden stark zugespitzten Blätter, durch die Luftwurzeln treiben-den Zweige, so wie durch die gestielten Feigen. Es ist ein bis 70 Fuss hoher Baum, des-sen Stamm oft über 18 Fuss im Umfange hat. Die Blattstiele sind 1 — 2 Zoll lang,das Blatt 4 — 5 Zoll lang, fast 2 Zoll breit, auf beiden Seilen kahl und glänzend, undaderrippig. Feige roth von der Grösse einer Erbse.
Off. Lacca in granis s. bei F. religiosa.
Chemische Beschaffenheit und Nutzen: wie bei F. religiosa.
Erklärung der Kupfertafel 277. Ein Zweig mit Feigen; a) einzelne derselben; b) eine derselben längsdurchschnitten; c) Saame aus derselben, alles in nat. Gr.