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mcn; III. a) ein Aestchen des Bläthenstandes mit seiner Bractea, b) eine Blume in nat. Gr.-c) dieselbe geöffnet; d) der Kelch für sich; e) Staubge/ässe, alles vergr.; IV. ein ausgewachsenesvollständiges Blatt.
A 1 p i n i a Cardamomum,
Syst. sex. Monandria Monogynia. — Syst. nat. Scitaminae Auct.
Char. gencris: Staubbeutel doppelt, der Staubfaden über den Staubbeutel binausnicht verlängert; Griffel von der Länge des Staubfaden, in einer Furche des Staubbeutelsaufgenommen; Narben undeutlich dreiseitig; Frucht etwas fleischige 3-fächrige wenigsaa-mige Kapsel; Saame mit Saamendecke.
Char. speciei: Blüthewetand am untern Tbeil des Stengels hervortretend, nieder-liegend, ästig, hin- und hergebogen vielblumig, Honiglippe dreilappig, am Grunde gespornt.
Synoyme: Alpinia Cardamomum Roxburgh, Amomura repens Sonnerat u. Willdenow,Elettaria Cardamomum White und Maton. — Deutsche: Cardamomen, kleine Cardamomen.
Vaterland: In den bergigen Gegenden der Küste Malabar; wird auf den westlichenBergen von Wynaad in grosser Menge kultivirt. Blüht vom Februar an und reift seineFrüchte im November.
Beschreibung: Wurzel knollig mit zahlreichen fleischigen Fasern; Stengel ausdau-ernd, aufrecht, kahl, knotig, in die schwammigen Blattscheiden gehüllt, 6 — 9 Fuss hoch.Blätter zweireihig, fast sitzend auf ihren leicht zottigen, mit einem rundlichenBlatthäutchenan der Mündung versehenen Scheiden, übrigens lanzettlich, fein zugespitzt, oben etwas zottigbehaart, unten seidig, ganz, 1 —2 F. lang. Blüthenstände 3 —4 aus der Basis des Steu-gels, bogig hin und her gebogen, knotig, ästig, 1 — 2 F. lang, die Aeste wechselnd an jedemKnoten, fast aufrecht, 2 — 3 Z. lang; Deckblätter einzeln länglich, kahl, häutig, mehrner-vig, scheidig, eins an jedem Knoten, die Einfügung des Seitenastes umfassend, an diesenAesten ebenfalls einige einzelne, jedes eine kurz gestielte, einzelne Blume umfassend, welchealso wechselnd in Trauben an den Seitenzweigen des Blüthenstandes stehn. Kelch ober-ständig, nach der dreizähnigen Mündung sich erweiternd, ungefähr f Z. lang, fein-nervig ge-streift, bleibend. Blumenkrone welkend, Röhre schlank, so lang als der Kelch, Rand dop-pelt: der äussere von drei länglichen, coneaven, fast gleichen blass grünlich-weissen Theilengebildet; die innere oder Honiglippe umgekehrt-eyförmig viel länger als die äusseren Kelch-theile, mit etwas gekraustem Rande und schwach 3-lappiger Spitze, besonders in der Mittemit purpurvioletten Streifen bezeichnet. An jeder Seile der Anheftung und dicht bei derBasis des Staubfaden befindet sich, wie so häufig bei dieser Familie vorkommt, ein kleinesspitzes Hörnchen. Staubfaden kurz aufrecht; Anthere doppelt, ausgerandet; Frucht-knoten oval unterständig kahl; Griffel schlank; Narbe trichterförmig. Nectarschuppen(König's) pfriemlich. fast halb so lang als die Röhre der Krone. Kapsel oval, kaum et-was dreiseitig, von der Grösse einer kleinen Haselnuss, 3-fächrig, 3-saamig, Saamen meh-rere eckif
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Off. Cardamomum minus; kleine Kardamomen. Wir bekommen die ganze getrock-nete Kapsel, welche von graulich-strohgelber Farbe, etwas dreiseitig und an beiden Endenzugespitzt, ungefähr \ Z. lang ist, innen drei Fächer mit mehreren kleinen, fast dreikantigen